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Im Mai lädt Papst Franziskus dazu ein, für kirchliche Gruppen und Bewegungen zu beten. Er möchte, dass sie ihre Sendung zum Evangelisieren täglich neu entdecken und ihre Charismen in den Dienst der Nöte der Welt stellen. Video

Die kirchlichen Bewegungen seien ein Geschenk, sie seien der Reichtum der Kirche, so der Papst in dem neuen Video – und er fügt an: „Das seid Ihr!“ Zur Erinnerung: Allein in Deutschland haben die neuen geistlichen Gemeinschaften über 100.000 Mitglieder.

Bewegungen erneuern die Kirche mit ihrer Fähigkeit zum Dialog im Dienst des Evangelisierungsauftrags, erläutert der Papst weiter.

„Jeden Tag entdecken sie in ihrem Charisma neue Wege, um das Faszinierende und die Neuheit des Evangeliums zu zeigen. Wie tun sie das? Indem sie verschiedene Sprachen sprechen, die sich zu unterscheiden scheinen, doch es ist die Kreativität, die diese Unterschiede schafft. Aber sie verstehen einander immer und machen sich verständlich.“

Und sie tun dies, indem sie im Dienst der Bischöfe und Gemeinden arbeiten würden, „um der Versuchung zu entgehen, sich in sich selbst zurückzuziehen“, so der Papst weiter. Dies könne nämlich eine Gefahr sein. Ihre erste Sendung sei die Verkündigung des Evangeliums. So beschrieb Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ (2013) die neuen geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Bewegungen als „Reichtum der Kirche, den der Geist erweckt, um alle Umfelder und Bereiche zu evangelisieren. Oftmals bringen sie einen neuen Evangelisierungs-Eifer und eine Fähigkeit zum Dialog mit der Welt ein, die zur Erneuerung der Kirche beitragen.“

Und zum Schluss folgt noch eine Bitte des Papstes:

„Bleibt immer in Bewegung und reagiert auf den Impuls des Heiligen Geistes, auf die Herausforderungen und die Veränderungen in der heutigen Welt. Bleibt in der Harmonie der Kirche, denn Harmonie ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Beten wir, dass kirchliche Gruppen und Bewegungen ihre Sendung zu evangelisieren täglich neu entdecken und ihre eigenen Charismen in den Dienst der Nöte der Welt stellen. Im Dienen.“

(Quelle: Vatican News)