Erlöst aus Leid, Schuld und Tod – Begegnungsabend mit Beichtgelegenheit

Unsere Hoffnung auf ein Leben bei Gott gründet sich auf Christus, der den Tod besiegt hat, erklärte der Sprecher vor rund 100 Zuhörern, die der Einladung der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche Mittelbaden (CE) gefolgt waren. Im Leid gebe Gott Kraft und Trost und schenke auch Heilung. Sie ist erfahrbar, sagte Dr. Schäffer und der Bericht des CE-Vorsitzenden Josef Hofer an diesem Abend gab ein Beispiel dazu. Dass es keine Schuld gibt, sei eine Lebenslüge unserer Zeit, so Wilhelm Schäffer. Bei anderen finde jeder schnell die Schuld, nur bei sich selbst nicht. Doch auch wenn man das Thema Schuld verdränge, passiere trotzdem Böses und Menschen hätten ihren Anteil daran. Wer Schuld eingestehen könne, der ebne den Weg zur Versöhnung. Dies gelinge leichter, wenn man von Gott Barmherzigkeit erwarten dürfe. Brillant und verständlich erklärte Pfarrer Schäffer auch den Begriff der Sünde: Sie entfremdet uns von unserem Nächsten, von Gott und von uns selbst und sie zerreißt uns bis auf den Grund der Seele. Vergebung sei die innere Begegnung mit Jesus mit der Erkenntnis, von ihm angenommen zu sein trotz aller Zerrissenheit.

Im Anschluss an den Vortrag hörte der Sprecher zusammen mit vier weiteren Priestern die Beichte vieler Menschen. Andere ließen für persönliche Anliegen beten oder suchten die Gelegenheit, ein Seelsorgegespräch zu führen. Die Musik kam vom Frauengebetskreis Unzhurst.

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