Bundestagswahl: Was die Kandidaten über den Zustand Deutschlands denken

 

 … darunter CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Grüne, Claudia Roth, Otto Fricke, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, Hermann Otto Solms FDP, Vizepräsident des deutschen Bundestages, oder die Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Kerstin Griese.

Die Ergebnisse sind aufschlussreich. So ist man sich bei der Frage nach dem Zusammenwachsen der Menschen in Ost und West parteiübergreifend weitgehend darüber einig, dass sich die Lebensverhältnisse in alten und neuen Bundesländern stark angeglichen haben. Künftig sollte daher weniger in den Kategorien „Ost“ und „West“ gedacht werden; stattdessen müsse geschaut werden, wo Förderbedarf bestehe. Weitaus unterschiedlicher wird hingegen die Bedeutung des 3. Oktober beurteilt und die Frage, ob dieser aufgewertet und künftig unter dem Motto „Danken Feiern Beten“ an möglichst vielen Orten begangen werden sollte. Während die Kandidaten von CDU/CSU, FDP und der SPD diese Idee überwiegend unterstützen, stößt sie bei Grünen und Linkspartei auf Ablehnung: Das Motto sei zu einseitig und schließe die Bürger aus, die nicht religiös gebunden seien.

Gefragt wurde ferner, ob es mit Blick auf die DDR-Vergangenheit neben der Kultur des Gedenkens auch einer Kultur des Verzeihens und der Versöhnung bedarf und welche Bedeutung der Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung für die Kandidaten persönlich bedeutet. Sämtliche Antworten der Kandidaten finden sich unter: www.projekt-bundestagswahl.de Die im „Projekt 3. Oktober“ engagierten Menschen gehören verschiedenen Kirchen und Bewegungen an. Es geht ihnen um die Zukunft Deutschlands, um eine weitere Versöhnung zwischen Ost und West sowie die Mitgestaltung der Gesellschaft.

Das Projekt steht im Kontext von Gott sei Dank – Das Wunder der Freiheit und Einheit und den Feiern in den Jubiläumsjahren 2014 und 2015 jeweils 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem 3. Oktober mit der Deutschen Einheit. Höhepunkte werden 2014 der Gebetsweg längs der ehemaligen innerdeutschen Mauer, ein Gebetskalender zu den Stationen des Umbruchs und vier zentrale Veranstaltungen am 9. November 2014 sein und ein Jahr später viele dezentrale Feste.
Informationen finden Sie auf der Homepage www.3-oktober.de.

 

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