Gott bringt zu Ende, was er begonnen hat

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, dieses Sprichwort werde unter Christen oft benutzt. Aber es sei nicht biblisch, so der Referent. Mit Gott könne man nicht handeln, er sei souverän und gnädig. Oft bewirke er Gutes, wo man es gar nicht verdient habe. Wer nichts mehr bewirken und Gott nichts mehr beweisen könne, der werde von ihm aufgefangen. Uwe Dahlke untermauerte seine These mit Beispielen aus der Bibel von König David, Petrus und Paulus. Und er erzählte, dass er selbst in seiner eigenen Schwäche die Kraft Christi mehr denn je erfahren habe. Deshalb könne er in dem Vertrauen leben, dass Gott das Gute vollenden werde, was er in ihm begonnen habe und er das nicht selbst leisten müsse.

Mehr von Gott erfahren, mehr den Glauben leben, das ist das Ziel der Begegnungsabende für Christen, die die CE Mittelbaden seit 25 Jahren veranstaltet. Diesmal berichtete Andrea Hofer zusätzlich vom Kongress des Internationalen Hilfswerks Open Doors Anfang Juli in Karlsruhe. Dort war zu hören, dass der christliche Glaube im Irak und Iran trotz der Bedrängnis durch die Terrororganisation Islamischer Staat wächst wie nie zuvor. Das ist ein Aufbruch, wie wir ihn uns wünschen würden, sagte sie und rief dazu auf, für die verfolgten Christen in diesen Ländern zu beten und zu spenden.

Beim Begegnungsabend spielte die neue Lobpreis-Band Alabaster unter der Leitung von Manfred Sester ergreifende Anbetungslieder. Nach dem Vortrag fand ein reger Austausch zwischen Christen verschiedener Konfessionen im Gespräch statt.

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