Angenommen sein statt Angst

Für den Referenten ist die intensivste Beschreibung Gottes im 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes zu finden. Weil nach Aussage der Heiligen Schrift Gott selbst Liebe ist, dürfe man alle Aussagen über die Liebe unmittelbar mit Gott gleichsetzen, so der Sprecher. Gott ist demnach voller Güte, er hat einen langen Atem, er trägt nicht nach, er lässt sich nicht zum Zorn reizen und hält allem stand.

„Leider hat die Angst vor Gott den Menschen zu seinem Schöpfer auf Distanz gehen lassen“, so der Sprecher. Dabei sei das Neue Testament ein Dokument des Angenommenseins. Auch wenn es ihre Vorstellungskraft sprenge, wolle Gott allen Menschen schenken, was sie sich mühsam zu verdienen suchen, vertrat Ritzhaupt mit großem Nachdruck. Gottes Hoffnung für den Mensch als sein Geschöpf sei ein Leben mit ihm in Ewigkeit: „Er leidet, wenn wir ihm den Rücken zudrehen.”

Josef Hofer, Vorsitzender der CE Mittelbaden, dankte dem Referenten, der aus tiefster Überzeugung über die Liebe Gottes gesprochen habe. Er ist seit vielen Jahren in Göppingen in einem Dienst engagiert, der Menschen am Rand der Gesellschaft ganz konkret etwas von der Wertschätzung und der Liebe Gottes vermitteln will. Die Lieder an diesem Abend kamen von der Gruppe Alabaster aus Neusatz unter der Leitung von Manfred Sester. Sie sangen „Liebeslieder für Jesus”, jenen Mann der gesagt hat: „Ich möchte, dass ihr das Leben habt und es in Fülle habt.”

Beim nächsten Begegnungsabend für Christen, den die CE Mittelbaden anbietet, spricht Peter Kinast von der Organisation Open Doors über die aktuelle Christenverfolgung in Nordafrika. Alle Interessierten sind willkommen am Montag, 18. Mai, um 20 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannes in Ottersweier.

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