Durch einen langen Prozess in Stufen Gottes Heilung und Befreiung erfahren

Herr, ich danke dir für längere gute Zeiten des Wohlbefindens, für spürbare Kraft und Freude. Herr, ich danke dir auch für die Medikamente, die ich noch brauche.

Obwohl es für mich immer wieder Zeiten der Besserung gibt, stellen sich auch immer wieder „Abstürze“: in  das Gefühl der Verzagtheit ein. Aber Im Glauben und Vertrauen proklamiere ich Gottes Wort:

Ich lasse dich genesen und heile dich von deinen Wunden (Jer 30,17)  –

ich bin bei dir in der Not und befreie dich (Ps 91, 15).

Lobe den Herrn meine Seele und alles in mir seinen heiligen Namen!!!

05.05.2008 Gleichzeitig mit meiner Entscheidung, über meinen Heilungsweg Zeugnis zu geben, obwohl ich noch nicht vollständig geheilt bin, schenkte der Herr meiner Seelsorgerin die Erkenntnis, dass ich wohl an einen Familienfluch gebunden bin. Beim darauf folgenden Gespräch am 28.04.08 konnte ich nicht verbergen, dass ich mich seit Tagen wieder in einem schlimmen Tief befand. Ich bestätigte, dass nicht nur ich, sondern auch mein Vater unter Mutlosigkeit, „Verzagtheit“ leidet. Im gemeinsamen Gebet haben wir den Fluch gebrochen: Ich widersagte dem Geist der Verzagtheit, ich bat Gott um Vergebung für mein Misstrauen (und bringe das auch mit in die nächste Beichte). Wir beteten, dass Gott mich vom Geist der Verzagtheit befreien möge. Ich bat IHN  um Erneuerung in meinem Denken, Fühlen u. Sprechen und um die Früchte des Hl. Geistes in meinem Leben, nämlich Freude, Friede, Mut, Zuversicht, Stärke, Vertrauen …

Voll Dankbarkeit und Freude gebe ich nun Zeugnis über Gottes heilendes und befreiendes Wirken: Am nächsten Morgen, 29.04., wachte ich auf und fühlte mich wie verwandelt: alle Dunkelheit, Schwäche, Ängste und Appetitlosigkeit waren weg. Ich verspürte eine große, mir bis dahin unbekannte innere Freude. Meine Befreiung dauert bis heute an. Halleluja!

„Es lebt der Herr! Mein Fels sei gepriesen: Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.“ (Ps. 18, 47)

20.05.08, H. W.

 

„Gott lässt Schmerzliches zu, um etwas Gutes daraus zu machen.“

3. Januar 2009: Meine beiden Eltern mussten vor einigen Wochen, Ende November 2008, ins Krankenhaus eingewiesen werden. Dieser Umstand löste in mir Entsetzen und starke Magenschmerzen aus. Ich hatte riesengroße Angst, jemand aus der Familie könnte mich auffordern, die Eltern dort zu besuchen, deshalb beschloss ich, nicht mehr ans Telefon zu gehen. Durch eigene schlimme Krankenhaus-Erfahrungen seit meiner frühen Kindheit und einen 7-wöchigen stationäreren Aufenthalt in genau diesem Krankenhaus vor einigen Jahren hatte sich in mir eine richtige Krankenhausphobie entwickelt. Ich hatte riesengroße Angst, gerade dieses Krankenhaus auch nur zu betreten. Alle diesbezüglichen negativen Erinnerungen und alle seelischen Wunden waren plötzlich total präsent in mir. Ich fühlte mich wie in einem Gefängnis, unfähig klar zu denken und zu handeln. Schon der Gedanke an dieses Krankenhaus löste in mir entsetzliche Ängste aus. Ich war völlig blockiert.

Im Seelsorgegespräch erzählte ich von dieser akuten Situation und meiner Panik vor der möglichen Forderung, dass ich meine Eltern in dieser Klinik besuchen sollte. Im gemeinsamen Gebet übergab ich Jesus alle meine seelischen Wunden aus allen meinen eigenen Krankenhausaufenthalten. Ich entschied mich, nichts mehr aus diesen schrecklichen Erinnerungen festzuhalten, sondern alles loszulassen und die Lasten, die mich bisher so niedergedrückt hatten, an Jesus abzugeben. Ich bat ihn um Heilung und Befreiung und Erkenntnis der Wahrheit. Ich proklamierte, dass mir der Besuch bei meinen Eltern im Krankenhaus zum Heil dienen müsse ( vgl. Röm 8,24).

Dann geschah das Wunder: Am 01.12.08 fuhr ich zusammen mit meiner Schwester in die Klinik, um meine Mutter zu besuchen u. den Vater abzuholen. Ich erlebte dort Gottes Gegenwart und Handeln. Eingehüllt in seine Liebe verspürte ich keine Angst, keine Magenschmerzen, nichts konnte mich beunruhigen.

 

Ich war und  bin im Frieden!!!

„Ich will dir danken Herr, aus ganzem Herzen ….,

denn du hast die Worte meines Mundes gehört,

deinem Namen und dein Wort über alles verherrlicht.

Du hast mich erhört an dem Tag als ich rief;

du gabst meiner Seele große Kraft.

Der Herr nimmt sich meiner an. Herr, deine Huld währt

ewig. Lass nicht ab vom Werk deiner Hände“! ( Ps. 138,1,2,8)

Ich danke allen, die für mich gebetet haben und ich danke

für die Macht und Kraft des Lobpreises!!!

3. Januar 2009
Heidi Waas

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