Der Heilige Geist ist wie …

Aber was ist der Heilige Geist? Und wie zeigt er sich? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Jungen und Mädchen beim Kinderprogramm, nachdem sie das Pfingstereignis aus der Bibel gehört haben. Die Bilder, mit denen der Heilige Geist dort beschrieben wird, werden für sie ganz konkret erfahrbar: Der Heilige Geist ist wie Feuer, dafür steht die Kerze. Auch Wasser ist da, denn „wer an mich glaubt“, sagt Jesus, „von dessen Leib sollen Ströme lebendigen Wassers fließen“. Dann ist der Heilige Geist wie der Wind, „er weht, wo er will“. Die Kinder versuchen, ein Stückchen Watte genau in die Mitte ihres Kreises zu pusten – gar nicht so einfach. Und die Bilder, die die Kinder zur Pfingstgeschichte malen, bekommen am Schluss ein Siegel aus Wachs, gemäß Epheser 1,13: „In ihm seid auch ihr (…) versiegelt worden mit dem Heiligen Geist …“.

 

Die Erwachsenen hören derweil im Gottesdienst einen beeindruckenden Erfahrungsbericht vom Wirken des Heiligen Geistes heute: Hannerole Müller erzählt davon, wie sie seine Führung ganz konkret im Alltag erlebt, wie ihr Glaubensleben intensiver wurde und sie von Ängsten befreit wurde, seit sie beim Januarseminar der CE Bamberg im Gebet vom Heiligen Geist erfüllt worden war und dabei die Gabe in anderen Zungen zu beten empfangen hat.

Die Möglichkeit zu einem solchen Gebet um die Kraft aus der Höhe nutzten dann auch viele Besucher unserer Pfingstfeier. Überhaupt bekam der Heilige Geist in dem Gottesdienst viel Raum, sei es bei frei formulierten Fürbitten oder Dankanliegen, im Lobpreis mit der Band „Fisherman’s Frits“ aus Erlangen oder bei der Segnung am Ende. Die Liturgie gestalteten Pater Roberto Turyamureeba MCCJ als Hauptzelebrant sowie Pfarrer Stefan Götting, Sprecher der CE im Bistum Erfurt, und Klaus Kühnel, Sprecher der CE Bamberg.

Pater Roberto sprach in seiner Predigt über das Feuer des Heiligen Geistes, das kraftvoll ist und uns aus Ängsten zum freimütigen Bekenntnis und zur Freude an Gott befreit. In dieser Hinsicht sei gerade die Charismatische Erneuerung auch eine wichtige Gabe des Heiligen Geistes an die Kirche, die sie in ihrer Vielfalt bereichere.

Die Festgäste durften sich auch aktiv einbringen: Zum Pfingstfest konnten sie eine „Geburtstagskarte“ für die Kirche schreiben. Geschmückt war die vorbereitete Karte natürlich mit einem Symbol für den Heiligen Geist: einer Taube. Die guten Wünsche konnten dann im stillen, persönlichen Gebet vor Gott getragen werden.

Begonnen hatte das „Fest zu Ehren des Heiligen Geistes“ mit einem Kaffee-Empfang, der mehr im Foyer der Oberkirche stattfand als unter freiem Himmel Himmel. Nicht dass es geregnet hätte – die Sonne meinte es in diesem Jahr gar zu gut.

WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com