Diamantenes Priesterjubiläum

60 Jahre Priester – unser CE-Priester Pfarrer Dietrich Omonsky beging sein Diamantenes Priesterjubiläum

Am Sonntag, den 12. Juli 2020 durfte Pfarrer Dietrich Omonsky in der Kirche St.Georg in Ulm sein diamantenes Priesterjubiläum (1960-2020) mit Verwandten und Bekannten feiern. Dieses wurde von der Pfarrgemeinde St.Georg, entsprechend den Corona-Beschränkungen, „vom Feinsten“ vorbereitet.

Pfarrer Omonsky blickte mit Dankbarkeit zurück:

Im „Weihekurs 60“ habe ich mich immer wohlgefühlt. Wir waren 27 Kandidaten; davon leben heute noch 12; darunter Kranke und Alters-Behinderte. Unser letztes Treffen sollte am 24. April in Rottenburg beim Bischof sein, welches jedoch coronabedingt nicht stattfinden konnte.

Pfarrer Omonsky weiter: „Wenn der Priester in mir zurückschaut, so bleibt er hängen am Abend der Sub-Diakonen-Weihe; als ich auf der Empore der Seminar-Kapelle kniend meine persönliche Entscheidung getroffen habe: Eintritt in den Klerikerstand und Übernahme des Zölibats; Dank und Bitte!

Die Priesterweihe im Rottenburger Dom und die Primiz in der Klosterkirche Ochsenhausen wurden von vielen Menschen großartig gestaltet; insbesondere hat sich mein Vater viel Mühe gemacht.

Ich war 3 Jahre Vikar, 6 Jahre Repetent am Konvikt in Rottweil, 17 Jahre Pfarrer in Ulm-Wiblingen, 17 Jahre Pfarrer in Villingen-Schwenningen (Mariä Himmelfahrt) und jetzt 17 Jahre im Ruhe- oder Reife-Stand in Ulm. Ich wohne im St. Anna-Stift und fühle mich da sehr wohl und geborgen. Der Tabernakel ist in der Nähe; das ist für mich ein Reichtum.

Im Oktober 1980 nahm mich unser Mitbruder Hans Brunner mit nach Würzburg-Himmelspforten zu einem CE-Einführungskurs. Dieser wurde damals von Prof. H. Mühlen geleitet. Die Neu-Annahme von Taufe und Priesterweihe waren eindrücklich, die Versöhnung mit meinem Vater tränenreich. Seitdem wird CE in meinem Kalender groß geschrieben: Die CE führte mich nach Maihingen, Hochaltingen, zum Weihnachtsseminar nach Untermarchtal, in den Beichtdienst nach Illerberg, wöchentlich bis zum heutigen Tag bin ich geistlicher Begleiter beim Gebetskreis Ulm-Eggingen, welchen ich mir nicht mehr wegdenken könnte….Gott sei gelobt für diese Wegweisung.

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Es war der 15. Jahressonntag an welchem ich mein Jubiläum mit dem Evangelium vom Sämann „Christus“ feiern durfte. Im Laufe meines Lebens gab es recht verschiedene Böden für seinen Samen. Jesus Christus war es, der mich geführt und beschenkt hat in seiner Treue. Dafür danke ich ihm von ganzem Herzen. Aber auch umgekehrt. Ich war auch zum Sämann bestellt um seinen Samen auszustreuen:  Ich durfte das Wort des Glaubens den Menschen bringen; ich durfte mit und über sie Gebete sprechen und ihnen den Segen erteilen. Das habe ich getan, wie ein Allgemein-Arzt, der keine großen Operationen durchführt, aber in der Nähe ist.
Bei einer Verabschiedung flüsterte mir einmal jemand zu: „Sie waren immer da!“
Für diese Zusage und die Gnade Gottes bin ich besonders dankbar; so Pfr. Omonsky.

Regionalleitung CE Ehingen-Ulm