{"id":660,"date":"2020-05-27T11:59:17","date_gmt":"2020-05-27T09:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/?p=660"},"modified":"2020-05-27T12:20:14","modified_gmt":"2020-05-27T10:20:14","slug":"prophetie-teil-2-wie-kann-ich-gottes-stimme-wahrnehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/2020\/05\/27\/prophetie-teil-2-wie-kann-ich-gottes-stimme-wahrnehmen\/","title":{"rendered":"Prophetie &#8211; Teil 2, &#8222;Wie kann ich Gottes Stimme wahrnehmen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-red-background-color\"><span style=\"font-size: large\">Heute versuche ich, das H\u00f6ren auf die Stimme Gottes praktischer darzustellen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image wp-image-347\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img src=\"https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2020\/02\/Gerhard-262x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-347\" width=\"194\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2020\/02\/Gerhard-262x300.jpg 262w, https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2020\/02\/Gerhard-768x878.jpg 768w, https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2020\/02\/Gerhard-600x686.jpg 600w, https:\/\/www.erneuerung.de\/passau\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2020\/02\/Gerhard.jpg 780w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><figcaption><em>Gerhard Johannes Stern<\/em><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Wie bereits im ersten Teil ausgef\u00fchrt, gibt es bei fast allen Menschen von Natur aus eine \u201einnere Stimme&#8220;, die z.B. vor Gefahren warnen kann oder die einen anr\u00fchrt, im Herzen an jemanden in Schwierigkeiten zu denken und sich dann bei ihm zu melden o.\u00e4.! So eine Art Telepathie vielleicht? <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Gott \u201espricht&#8220; aber nicht nur durch Worte, sondern auch durch innere Eindr\u00fccke, wie eine Szene aus einem Film, ein stehendes Bild, Gef\u00fchle, Tr\u00e4ume, k\u00f6rperliches Empfinden, usw.. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Mitte der 1980er Jahre h\u00f6rte ich in einem Leben im Geist Seminar der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche viel vom Wirken Gottes durch den Heiligen Geist und dass das, was in der Bibel steht, v.a. im Neuen Testament, keineswegs vorbei und nur f\u00fcr die J\u00fcnger und die Apostel bestimmt war. <\/span><span style=\"font-size: large\">Nachdem ich vor Zeugen in einem Gebet, Gott ganz bewusst mein Leben gegeben und ihn gebeten hatte, dass er die Nummer Eins in meinem Leben sei, beteten die zwei vom Gebetsteam um die erneute Ausgie\u00dfen des Heiligen Geistes auf mich, das ist wie wenn ich nochmal bewusst, die Tauf- und die Firmgnade annehme und neu erfahren darf. Und wirklich hat sich einiges in mir und um mich herum ver\u00e4ndert: ich fing an in der Bibel zu lesen, die Teilnahme am Gottesdienst war keine l\u00e4stige und langweilige Pflicht, nein, ich bemerkte, dass mein Heimatpfarrer eigentlich viel Gutes in der Predigt sagte, wenn man richtig zuh\u00f6re. Dar\u00fcber hinaus wurde f\u00fcr mich das pers\u00f6nliche Gebet sehr bedeutsam. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Bald h\u00f6rte ich vom sog. \u201eGebet in Zungen&#8220; oder \u201eSprachengebet&#8220; (altgriechisch: \u201eGlossolalie&#8220;), das viele von uns ein wenig verst\u00f6rte, aber mich umso mehr faszinierte. Als einmal am Fr\u00fchst\u00fcckstisch meine Mama uns erz\u00e4hlte, dass sie und Papa diese Gabe bereits vom Heiligen Geist geschenkt bekommen hatten, wurden mein Eifer und mein Ehrgeiz geweckt. Ich begann den Himmel zu best\u00fcrmen, betete vorgefertigte Gebete zu Jesus, um dieses Charismas (Gnadengabe) zu bekommen. Ja, ich begann regelrecht mit Gott zu verhandeln, aber nichts tat sich: Im Gegenteil, in mir schoss leise und sehr gezielt pl\u00f6tzlich, wie aus dem Nichts der Satz hoch: \u201eDu sollst deinen Gott nicht auf die Probe stellen!&#8220; Das hat gesessen; ich war geschockt. Freilich kannte ich diesen Satz aus der Versuchung Jesu durch den Teufel! Ich war mir klar, dass dieser Satz nicht von mir, sondern von Jesus kam. Also lie\u00df ich mein Quengeln und bevor ich zu Bett ging, las ich noch in einem Gebetbuch ein Gebet; darunter stand der<\/span><span style=\"font-size: large\"> Vers 24 aus Mk 11: <\/span><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"font-size: large\">\u201e<\/span><i><span style=\"font-size: large\">Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet &#8211; glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.&#8220;<\/span><\/i><span style=\"font-size: large\">. <\/span><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Nachdem ich diesen Vers gelesen hatte, hielt ich inne und las ihn abermals! Dann formte sich in meinen Gedanken die Erkenntnis: <\/span><b><span style=\"font-size: large\">Dann habe ich ja das Sprachengebet bereits!!! <\/span><\/b><span style=\"font-size: large\">Und in mir sp\u00fcrte ich die Frage: \u201eGlaubst du das?&#8220; JA! Da bemerkte ich, wie sich meine Zunge bewegte und fremde Laute formte! Gott hatte mir das Sprachengebet geschenkt. Ich war \u00fcbergl\u00fccklich! Am ganzen K\u00f6rper merkte ich, dass Gott da etwas in mir und an mir getan hatte! Das war beeindruckend und \u00fcberzeugend f\u00fcr mich als Teenager! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">In Gebetskreisen oder -veranstaltungen, w\u00e4hrend oder nach dem Lobpreis kommt oft eine Zeit, in dem viele in Sprachen singen oder beten, dann in einer kurzen Stille in sich hinein h\u00f6ren und sp\u00e4ter allen kundtun, was sie gesp\u00fcrt, geh\u00f6rt oder gesehen haben. Vielfach spricht so ein Beitrag jemanden einzeln pers\u00f6nlich an und kann ihm weiterhelfen, aber das kann auch die ganzen Gruppe betreffen. Langsam, nach meinen ersten Schritten in diese Richtung merkte ich manchmal auch in mir, dass ich an etwas denken musste, an einen Satz aus der Bibel, an ein Gef\u00fchl oder ich hatte eine Blume oder eine Szene vor meinen Augen. Am Anfang war es schwer, zu entscheiden, ob das jetzt von mir oder vielleicht von Gott stammt, ob ich es sagen soll oder nicht. Oft war es damals so, dass auf einmal ein anderer aus der Gruppe genau denselben Satz oder so etwas \u00c4hnliches ausgesprochen hat. Das war f\u00fcr mich ein Zeichen, dass ich nicht phantasiere, sondern dass meine \u201eHerzensohren&#8220; und \u201e-augen&#8220; richtig geh\u00f6rt oder gesehen hatten. Mit der Zeit wuchs ich im Einordnen und im Mut, diese Eindr\u00fccke aus meinem Inneren mitzuteilen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Eine weitere Stufe war das Gebet mit und f\u00fcr andere, wenn diese dem Gebetsteam ein Anliegen genannt hatten oder einfach um Gebet baten! Ich habe da am Anfang oft bei erfahrenen Gebetspartnern gemerkt, wie sie nach innen geschaut, gehorcht und Jesus erlaubt haben, ihnen f\u00fcr den Bittenden eine Weisung oder eine Hilfe zu geben. Ich hatte in meinem damaligen geistlichen Begleiter jemandem, der sehr offen, unkompliziert und positiv herausfordernd mit mir und anderen umging. Er war oft k\u00f6stlich direkt! Von ihm habe ich viel erfahren und lernen d\u00fcrfen. Oft genug hat er mich spontan herangezogen, um mit Menschen zu beten oder zu reden, die in tiefer Not waren. Und er vertraute darauf, dass ich wie er durch das Wirken des Heiligen Geistes den Mitmenschen weiterhelfen und sie so zu Jesus f\u00fchren kann. Oft genug wurde ich von ihm ins \u201ekalte Wasser gesto\u00dfen&#8220; und bemerkte, dass Gott in und durch mich wirkte, wenn ich ihm vieles zutraute und ich mutig einfach nur mithilfe des Heiligen Geistes \u201eschwamm&#8220;. Ich bemerkte, dass es nur ein wenig \u00dcberwindung und Mut dazu brauchte; dass ich keine gravierenden Fehler machen konnte, wenn ich beachtete, dass der Um-Gebet-Bittendende der Wichtigste war, dass ihm zu helfen und dabei auf Gott zu h\u00f6ren oberste Priorit\u00e4t hatte; dass ich alles, was in mir ablief, pr\u00fcfte und nichts Schlimmeres passieren konnte als dass mein Gebetspartner oder der Um-Gebet-Bittende damit nicht viel anzufangen wussten. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Wenn ich beginne, mich in den inneren Eindr\u00fccken zu sonnen und zu meinen, wie toll ich bin, dann habe ich einen gef\u00e4hrlichen Weg f\u00fcr mich und den Um-Gebet-Bittendenden beschritten. Die inneren Eindr\u00fccke k\u00f6nnen intensiv, weniger genau oder nur schemenhaft sein, aber mit der Zeit konnte ich leichter einordnen, ob sie mehr meiner Fantasie oder ob gr\u00f6\u00dftenteils von Gott stammen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Den Kritikern dieser Sachen gebe ich recht, dass man nie 100% reine Eindr\u00fccke von Gott haben kann; es hei\u00dft ja: er spricht durch mich. Ich bin sein Instrument und es klingt vieles einfach nach mir. Mit einer Blockfl\u00f6te kann ich eben nicht wie ein Harfe klingen! Das leuchtet ein! Das wei\u00df auch Gott und er bedient sich der Talente und der Art und Weise des jeweiligen Menschen, dem er einen Eindruck schenkt! Gott beachtet dabei gl\u00fccklicherweise auch den Bittenden; er kann Dinge ansprechen, die nur er und der Um-Gebet Bittende wei\u00df, das sollte dem Team auch klar sein! Also auch hier Mut zum Risiko! Sowohl die zeitlichen als auch die kulturellen Umst\u00e4nde haben einen Einfluss auf die Eindr\u00fccke und Worte! Vor 40 Jahren h\u00e4tte z.B. keiner etwas mit einem Handy anfangen k\u00f6nnen! Und wir heute haben es schwer, wenn die Rede von alten Ger\u00e4ten oder Maschinen ist, die wir nicht mehr kennen oder benutzen! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Wenn ich in meiner pers\u00f6nlichen Gebetszeit bin, versuche ich immer wieder ruhig und still zu werden, und nach innen zu gehen. Ich bitte Jesus, dass er mir innerlich etwas sagt oder zeigt. Oft denke ich unvermittelt an eine Bibelstelle, an den Text oder an die Abk\u00fcrzung wie \u201eJoh 2,3&#8243;! Und wenn ich mir sicher bin, dass das nicht von mir ist, sehe ich nach und meditiere diesen Vers. Es kann sein, dass das eine Antwort auf meine Fragezeichen in meinem allt\u00e4glichen Leben ist oder dass es mich erkennen l\u00e4sst, wo ich ungute Gewohnheiten oder Haltungen habe. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Es kann aber auch sein, dass ich in dieser Gebetszeit so eine Art Dialog mit Jesus f\u00fchre, dass ich animiert durch ein Evangelium, in die dort beschriebene Szene einsteige und wie beim Bibliodrama in Gedanken mir vorstelle, was da passiert, oder was Jesus tut oder sagt. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Es gibt auch die M\u00f6glichkeit, dass ich so etwas wie ein inneres Video empfinde, in dem Jesus agiert oder mir etwas zeigt oder erkl\u00e4rt. Auch durch einen Traum, den ich mir am n\u00e4chsten Morgen gut merken kann, kann Gott mir etwas bedeuten oder anzeigen. Wichtig ist, dass der Traum v.a. von den Emotionen, die er in mir anspricht, gesehen werden muss, dass eine genaue oder psychologische Analyse mich oft nicht weiterbringt, da ich darin ja kein Profi bin, und dass die darin vorkommenden realen Menschen oft nicht wirklich gemeint sind, sondern Symbole f\u00fcr Teile und Gef\u00fchle von mir stehen! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: large\">Ich habe auch schon kurioser Weise erleben d\u00fcrfen, dass ich das Gef\u00fchl hatte, unbedingt einen Film ansehen zu m\u00fcssen, in dem ein Schauspieler dann eine in mir aktuelle Frage mit einem Satz beantwortet. Ich f\u00fchle mich dann ein wenig von Gott ertappt! \u00c4hnlich geht es vielen anderen, dass sie am Sonntag in der Kirche den Eindruck haben, der Priester predige heute nur f\u00fcr sie! Auch ein Nebensatz in einem Gespr\u00e4ch oder eine Szene in der U-Bahn kann f\u00fcr den einen oder anderen ein Hinweis oder eine Antwort auf eine brennende pers\u00f6nliche Frage an Gott sein. Dar\u00fcber hinaus habe ich auch schon von guten Freunden geh\u00f6rt, dass Gott jemanden scheinbar mit den menschlichen Ohren h\u00f6rbar anspricht oder ruft. Bei Gott ist alles m\u00f6glich! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-red-background-color\"><span style=\"font-size: large\">Er ist der Sch\u00f6pfer, der absolut Kreative, der, der mit seinem Wort aus dem Nichts die tolle Erde und das Weltall! erschafft Er hat unendlich viel Fantasie und viele Ideen. Er kennt uns ganz genau und er mag uns. So wird er sehr kreativ und individuell seinen Willen, seine Sicht der Dinge f\u00fcr jeden einzelnen von uns, in die Sprache \u00fcbersetzen, die wir, d.h. die unser Herz, Geist und Verstand begreifen k\u00f6nnen. Wichtig ist, daf\u00fcr offen zu sein; sehen, h\u00f6ren und sp\u00fcren m\u00f6gen. Gott \u00fcberfordert uns nie! Er geht mit uns sachte um, so wie wir es vertragen k\u00f6nnen und \u201esollen&#8220;. Er ist &#8211; wie ich oft sage &#8211; ein Gentleman durch und durch! Auf so einen Gentleman h\u00f6rt man gerne! <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute versuche ich, das H\u00f6ren auf die Stimme Gottes praktischer darzustellen. 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