Unter dieser Überschrift fanden sich 16 Teilnehmende vom 27. Februar bis 1. März in der Schönstatt-Au in Borken zum Seminar mit Marie-Luise Winter ein. Reichlich teilte uns Marie-Luise aus der Fülle des Wortes Gottes aus. Wir betrachteten unter anderem den Prolog des Johannes, der bezeugt, dass im Anfang das Wort und Gott selbst das Wort war. Wieder neu durften wir entdecken, das Gottes Wort schöpferisch und keines Seiner Worte kraftlos ist. Gott spricht in Existenz. In Beispielen aus der Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen folgten wir dieser Spur. „Gott benützt das Wort als sein einziges Handlungsinstrument“, führte Marie-Luise aus. Anhand der Heiligen Schrift ermutigte sie, unser eigenes Sprechen durch Gottes Wort prägen zu lassen. „Worte, die wir hören, zeichnen ein inneres Bild“, erläuterte sie. Und zeigte am Beispiel von Markus 11,23 auf, was es heißt, die Vollmacht des Wortes in Anspruch zu nehmen: „Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteilwerden, was immer er sagt.“ (Schlachter-Übersetzung). So können auch wir heute den „Bergen“, vor denen wir stehen, sprechend entgegentreten.
Reich war uns der Tisch des Wortes durch die Vorträge von Marie-Luise bereitet! Viel Zeit nahmen wir uns auch zum Lobpreis, zum Gebet, insbesondere angesichts der aktuellen Weltlage, und zur Gemeinschaft untereinander. Ob in den langen Pausen alleine oder im Gespräch mit anderen: Das Wochenende bot viel Gelegenheit, das Gehörte zu vertiefen. Vor allem war es eine starke Ermutigung, in diesen Wochen auf Ostern zu neu dem von Gott gesandten Wort zu vertrauen.
Die Vorträge können als Audiodatei auf unserer Homepage unter Medien angehört und heruntergeladen werden.
Schwester Klara Maria Breuer smmp

