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Seminar „Prophetische Fürbitte“ im September 2025 in Heede

Seminar-Prophetische Fürbitte4

 

Im September 2025 luden wir von der CE Osnabrück / Münster zu einem Seminar über prophetische Fürbitte nach Heede ein. Jutta und Franz Zeugner von der Gemeinschaft Immanuel in Ravensburg führten die ca. 25 Teilnehmer durch das Thema. Jutta durch Vorträge und persönliche Zeugnisse und Franz durch einen wunderbaren Lobpreis.
Fürbitte! Was ist das eigentlich. In der hl. Messe werden regelmäßig Fürbitten vorgetragen, die in einem Buch stehen. Und wir kennen es ja auch, für andere Menschen zu beten, die wir in Not sehen oder für Situationen…
Fürbitte bedeutet ja „Bitte oder Gebet für jemand anderen“ (Duden).
Aber was ist nun „prophetische Fürbitte“? Jutta führte aus, dass es in der prophetischen Fürbitte nicht in erster Linie darum geht, was ich meine, wofür ich beten möchte, sondern es steht in der Beziehung mit Gottes Heilsplan. Mit anderen Worten sagen wir: „Herr, wofür sollen wir beten, für wen sollen wir beten.“ Lasst uns hinhören auf seinen Herzschlag und hinhören, wohin Gott seine Augen hinwendet.
Ist das was für uns? Können wir Gott so hören, dass ER uns sagen kann, wofür wir beten sollen? Ist das nicht ein bisschen zu viel? Nein!
Wir sind Gottes geliebte Kinder. Jutta sagte, wir sind keine Dienstmagd!! „Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es“ heißt es in 1 Joh 3,1. Das ist die Realität, in der wir als Christen leben.
Wir haben den Auftrag mit ihm Fürbitte zu tun, ja zu leben. Und wir sollen in seiner Autorität beten. Das hört sich doch gut an!
Ez 22, 30: „Im ganzen Land suchte ich nach jemandem, der in den Riss tritt, …“ Gott sucht unsere Hilfe. Das hört sich zwar komisch an, aber es ist so. Er sucht Dich und mich! Bin ich bereit in den
Riss zu treten?
Es geht einzig und allein darum, die unendliche Liebe und Sehnsucht Gottes in die Anliegen hineinzubringen, die er uns zeigt. Wir sollen unser Ohr und Herz am Herzen Gottes haben und von dort aus beten. Nicht wir beten unsere Anliegen – Liste ab, sondern empfangen von Gott Seine Liste.
Den Ablauf der prophetischen Fürbitte kann man in 6 Schritte unterteilen:
Der erste Schritt: Wir geben unsere Vorstellungen von dem, was wir meinen wie oder was etwas funktionieren soll ab!
Auch unsere Sorgen.

 

Der zweite Schritt: Wir fragen Gott nach seinen Plänen: „Ich weiß, welche Pläne ich für euch habe, Pläne des Heils und nicht des Unheils“ (Jer 29,11).

Wie geht das? Wir beginnen mit Lobpreis, Sprachengebet oder Anbetung.
Dann eine Zeit des Hörens.
Dann tauschen wir uns aus, was wir empfangen haben und schauen, in welche Richtung es gehen könnte.
Der dritte Schritt: WIE sollen wir beten? Da ist allem möglich, z.B.:

 

      • Dankgebet. Wir beten dankend für alles, was an Gutem schon da ist.
      • Stellvertretende Vergebung. Es kann sein, dass in Situationen Vergebung notwendig ist. Das wollen wir tun, um für Gottes weiteres Handeln Freiräume zu schaffen.
      • Segen zusprechen. Darin liegt eine große Kraft, jemandem oder einer Situation Gottes Segen zusprechen.
      • Es kann auch der Rosenkranz gebetet werden oder einige Gesätze
        Der vierte Schritt:
        Wir beten in Einheit und Glauben

 

 

  • Der fünfte Schritt: Gott fragen, ob er uns zeigen mag, was sich jetzt verändert hat
    Der sechste Schritt: Wir bringen unsere Bitten mit Dank vor Gott. Wenn wir überzeugt sind, dass kein Gebet ungehört
    bleibt, ist der Dank, das was versiegelt und festigt.
    In kleinen Gruppen konnten wir das Gehörte vertiefen und im Gebet anwenden.
    Am Samstagabend erlebten wir einen wunderbaren Lobpreis-Gottesdienst, gestaltet von Franz und
    Jutta Zeugner sowie Viktor Fischer-Emmerich.
    Segensteams standen zur Verfügung und so konnte jeder für sich und seine Anliegen beten und
    sich segnen lassen.
    Gestärkt und zugerüstet im Hl. Geist dankten wir in der hl. Messe am Sonntag den Herrn für alles,
    was ER uns an diesem segensreichen Wochenende geschenkt hatte.
    Mit der Zuversicht die prophetische Fürbitte weiter im Alltag anzuwenden und so dem Herrn Raum
    zu geben, verabschiedeten wir uns voll Dankbarkeit von Jutta und Franz, sowie Viktor.