Weihnachtsseminar in Untermarchtal

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„Beschenkt um zu dienen“

So lautete dieses Mal das Motto des Weihnachtsseminars, zu dem wir – wie es ja schon eine lange Tradition hat – von 27. bis 31. Dezember im Bildungsforum Kloster Untermarchtal zusammenkamen.

Viele sind dieses Jahr der Einladung gefolgt; bereits weit vor dem eigentlichen Anmeldeschluss am 30. November mussten wir dieses Mal die Anmeldung schließen. Letztlich waren wir knapp 230 Personen – was nur mit Hilfe aller Zustellbetten und Matratzen im Hause möglich war; eine Reihe von Jugendlichen schlief im Matratzenlager und einige Teilnehmer pendelten von zu Hause.

Schön war auch dieses Jahr das Miteinander der Generationen; beim Weihnachtsseminar gibt es für jeden etwas, egal ob 3 Jahre oder 80, ob Jugendlicher, Familie oder Alleinstehender – in der Familie Gottes und in der Weihnachtsseminar-Familie ist jeder willkommen. Viele kommen seit vielen Jahren; aus den Kleinkindern werden allmählich Jugendliche. Einige der Jugendmitarbeiter bezeugten: Ich komme, seit ich denken kann, jedes Jahr nach Untermarchtal.

KindersegnungZu unserer großen Freude waren dieses Jahr auch einige neue junge Familien mit von der Partie; die jüngste Teilnehmerin war gerade mal drei Monate.

Unser Referent war Pater Paulus M. Tautz von den Franziskanern der Erneuerung, einer jungen Franziskanischen Ordensgemeinschaft, die in den Slums von New York City gegründet wurde und sich in radikaler Weise den Randgruppen unserer modernen Gesellschaft zuwendet. P. Paulus selbst hat ein spannendes Lebenszeugnis, und sein Berichten hat uns tief berührt. Aus Pirna in Ostdeutschland ist er noch vor der Wende bei den Franziskanern eingetreten, wo er zunächst an verschiedenen Orten (unter anderem auch in Wangen im Allgäu) wirkte, bis er sich schließlich entschloss, in den USA bei den Franziskanern der Erneuerung einzutreten. Nach vielen Jahren in der Bronx und an anderen Orten, wie zum Beispiel in Irland in einem der schlimmsten Slums Europas, hat ihn seine Gemeinschaft jetzt als Missionar nach Deutschland entsandt.

Sein Thema war Charismen, wobei er uns einen in den USA für die Gemeindearbeit entwickelten Gabentest vorstellte. Aus eigener Erfahrung aus ihrem Orden wissen sie, wie gut es tut, wenn Menschen ihren Gaben entsprechend zum Einsatz kommen. So kann Reich Gottes am besten gebaut werden.

MesseNeben den Impulsen von P. Paulus gab es in diesen Tagen noch viele andere Elemente: Gemeinsame Gottesdienste, Lobpreis- und Gebetszeiten, viel Gelegenheit zur Beichte und zu Seelsorgegesprächen, einen Segnungsabend, Workshops, Kleingruppen, einen Männer- und einen Frauenabend, Austausch und Gemeinschaft bei den Mahlzeiten, wo wir mit der guten Untermarchtaler Küche verwöhnt wurden, und auch in der Kellerbar. Und natürlich viel Raum für Stille und Gebet, nicht zuletzt mit dem Angebot der Nachtanbetung.

Das Programm für die Kinder (nach Alter geordnet) und bei der großen Gruppe von Jugendlichen war ähnlich reichhaltig. Nicht zuletzt durch viele fleißige Mitarbeiter waren es rundum gesegnete Tage. Hierzu einige Rückmeldungen von Teilnehmern: Ich durfte in diesen Tagen die Gegenwart des Heiligen Geistes spüren: Im Lobpreis, aber auch im Austausch in der Kleingruppe, wo Gott durch andere Menschen zu mir gesprochen hat. Obwohl ich schon oft von den Charismen gehört habe, war es wieder eine neue und erneuernde Ausgießung des Heiligen Geistes, hat mich vorwärtsgebracht und gestärkt. Es ist toll und lohnt sich für junge und alte Hasen – jedes Jahr wieder zu kommen. Ich spürte einen roten Faden durch das ganze Programm, wo Gott Persönliches klärte und führte. Habe hier sehr viel Befreiung, Erneuerung, Stärkung, Freude, Gottes mächtiges, barmherziges, väterliches Handeln erfahren/erlebt. Danke. Das nächste Weihnachtsseminar kommt bestimmt!

Dagmar Ludwig

 

 

 

 

 

 
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