Mittendrin-Wochenende Südwest

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Lebendiges Wasser - umsonst!

So lautete das Motto, unter dem von 22. – 24. Juni ca. 200 Personen in der Liebfrauenhöhe, dem Schönstattzentrum in Rottenburg-Ergenzingen, zusammenkamen. Die Mittendrin-Wochenenden sind ein Angebot, der Deutschland-CE mit dem Anliegen, dass überall in unserem Land Angebote der CE für alle Altersgruppen leicht erreichbar sind. So war es ein bunter Trupp, der aus verschiedenen Himmelsrichtungen anreiste. Alle Generationen, viele Kinder und Jugendliche, viele junge Familien waren mit von der Partie. Es waren gelungene Tage; jeder konnte sich an Gottes lebendigem Wasser satttrinken.

Die ansprechenden Räumlichkeiten sowie das weitläufige Gelände inklusive Spielplatz sowie die liebevolle Begleitung im Gebet durch die Schönstattschwestern boten einen angenehmen Rahmen. Selbst das Wetter war ein Geschenk vom Herrn; trocken, aber längst nicht so heiß wie in den Tagen zuvor, war es für unsere Zwecke geradezu ideal. Der erste Abend begann natürlich mit gemeinsamem Lobpreis. Danach führten uns die Liedarcheologen mit abwechslungsreicher Instrumentierung durch den geistlichen Liedschatz der Jahrhunderte. Wie bereits beim letzten Mal führten uns Johannes Gayer und Margit Herz mit viel Schwung und Humor als Moderatoren durch das Wochenende.

BandAm Samstagvormittag gaben Christof und Sabine Hemberger gemeinsam einen sehr persönlich gestalteten Impuls mit vielen eigenen Erfahrungen. Am Anfang standen die Grundlagen für unser Christsein im Alltag, nämlich dass wir getauft und von Gott bevollmächtigt sind. Christof erzählte eine sehr eindrückliche Anekdote von einer Zofe einer englischen Königin aus früheren Zeiten: Als die Zofe aus dem aktiven Dienst ausschied, überreichte ihr die Königin in Dankbarkeit ein Dokument. Da die Zofe nicht lesen konnte, hielt sie das Dokument in Ehren und verbrachte ihren Lebensabend auf frugale Weise. Erst nach ihrem Tod wurde deutlich: die Königin hatte ihr ein beträchtliches Vermögen übertragen, das sie aber aus Unwissenheit nie in Besitz genommen hatte. Im zweiten Teil ging es um den Heiligen Geist und um die Voraussetzungen und Hindernisse, wie wir in dieser Fülle Gottes leben können. Denn das Lebendige Wasser gibt es nicht ohne das Kreuz. Und Gott ist der Chef. Wer hat also das Sagen in meinem Leben? Bin ich der Diener oder der Herr?

Am Nachmittag folgten vielfältige Angebote: Workshops zu verschiedenen Themen sowie sportliche Angebote wie Jugger und Fussball und kreatives Handlettering, aber auch Eucharistische Anbetung, Beichte und Seelsorgegespräche. Einen Höhepunkt bot der Gebetsabend, der mit verschiedenen Stationen liebevoll gestaltet war. Jeder konnte einen oder mehrere Orte aufsuchen, wie es gerade für eine persönliche Begegnung mit dem Herrn passend war: sei es am Kreuz Lasten oder Hindernisse beim Herrn abzulegen, vom lebendigen Wasser zu trinken, das vom Eucharistischen Herrn - umgeben von Tischbrunnen - ausging, an einem reich gedeckten Gabentisch von Gottes Fülle zu kosten, sich einen Mantel umlegen zu lassen, um sich unsere Würde als Kind Gottes bewusst zu machen oder sich von einem Gebetsteam segnen zu lassen. Da wir gleichzeitig Bürger dieser Welt ist, gab es danach Gelegenheit, die zweite Halbzeit des WM-Spiels Deutschland gegen Schweden anzusehen. Das deutsche Tor in letzter Minute stellte für viele eine Krönung des Abends da (wie es in der WM weitergehen würde, wusste ja noch keiner…)

BandBesondere Leckerbissen waren auch die Lobpreiszeiten, in die uns Immanuel Lobpreiswerkstatt sowie Jugendliche von Login und LPA führten. Wie schön ist es doch, auch die verschiedenen Generationen gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Auch das Angebot des Late Night Worship wurde von vielen genutzt.

Am Sonntag sandte uns Diakon Martin Fischer mit seinem Impuls zurück in den Alltag. Denn schließlich ist Gottes Lebendiges Wasser nicht nur zu besonderen Zeiten wie einem solchen Wochenende verfügbar, sondern Gottes Absicht ist, dass es Tag für Tag in unserem Alltag sprudelt. Martin gab uns dafür ein praktisches Programm mit auf den Weg: Sein allererster Punkt war Ausreichend Schlaf, gefolgt von Guter Umgang mit dem eigenen Körper. Erst an dritter Stelle kamen Stille und Gebet. Und auch die Punkte vier und fünf waren äußerst praktisch: Leben in geistlicher Gemeinschaft mit anderen Christen und Geheiligte Arbeit. Gott ist an unserem gesamten Leben interessiert, nicht bloß an unserem frommen Tun!

Zu erwähnen sind auch die Eucharistiefeiern, die wichtiges Element eines jeden Mittendrin-Wochenendes sind. Danke, Herr, für reich gefüllte, segensreiche Tage! Das nächste Mittendrin-Wochenende Südwest findet voraussichtlich im Herbst 2020 statt. Für kommendes Jahr laden wir zu dem großen deutschlandweiten Mittendrin in Fulda-Künzell von 30. Mai bis 2. Juni 2019 ein.

 

Dagmar Ludwig

 

 

 

 

 

 
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