Diözesantag in Ehingen

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„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt“

Ein wunderschöner frühsommerlicher Sonntag, ein herausforderndes Thema. So kamen wir aus allen Ecken der Diözese zum Diözesantag in der Lindenhalle in Ehingen zusammen. Als Referent begleitete uns Pfarrer Werner Fimm durch den Tag. In lebendiger Weise, mit vielen persönlichen Erfahrungen, nahm er uns in das Thema hinein. Dass er sich in der Vorbereitung wieder ganz neu von diesem Wort Jesu hatte treffen lassen, war spürbar, und diese persönliche Betroffenheit ist ansteckend.

An den Anfang stellte er das Bespiel vom Barmherzigen Samariter aus Lukas 10, die Frage: Wer ist nun mein Nächster, mit der wir uns ganz persönlich auseinandersetzen müssen, verbunden mit der Einladung Jesu, nicht am Elend der Menschen um uns vorbeizugehen.

BandIm zweiten Teil ging Pfarrer Fimm auf die Schriftstelle aus Matthäus 25 ein, der das Motto für den diesjährigen Diözesantag entnommen ist, wo Jesus beim Gericht sagt: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen“. Wie Papst Franziskus immer wieder Barmherzigkeit und den Blick für die Armen in den Mittelpunkt stellt, wollen auch wir unser Herz von den Dingen berühren lassen, die Gottes Herz berühren.

Dabei dürfen wir auf Gottes persönliche Führung durch seinen Heiligen Geist vertrauen, denn die Möglichkeiten sind ja vielfältig. So berichteten drei Personen persönlich von ihrem Engagement in ganz verschiedenen Bereichen: in der Schwangerschaftskonfliktberatung, in einer Emmausgruppe in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim, im Kontakt mit Obdachlosen…. In einer Kreativpause boten Stellwände Gelegenheit, verschiedene Felder des eigenen Einsatzes vorzustellen, als Inspiration für andere, aber auch zur Kontaktvermittlung, um Mitstreiter zu finden.

BandNach der Mittagspause standen Segnungsteams bereit, so dass jeder Gelegenheit hatte, sich für seinen Einsatz segnen und vom Geist Gottes stärken zu lassen, ein Angebot, das von vielen in Anspruch genommen wurde. Denn uns ist sehr bewusst, wir können und müssen es nicht aus eigener Kraft tun, sondern Jesus selbst möchte durch uns wirken.

Andere Elemente des Diözesantages, die uns als Charismatische Erneuerung wichtig sind, waren der gemeinsame Lobpreis, dieses Mal gestaltet vom Lobpreisteam vom Kraftwerk in Weinstadt, persönliche Begegnungen in der Mittagspause bei guter Bewirtung (Danke allen, die uns durch ihre Kuchenspenden die Pause versüßt haben!) und natürlich als Abschluss und Höhepunkt die Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche. Hier war die Musikgruppe Adonai aus Eggingen für die musikalische Gestaltung zuständig. Die liturgischen Texte für den Tag, den 6. Sonntag der Osterzeit, die die Liebe in den Mittelpunkt stellen, rundeten die Botschaft des Diözesantages in großartiger Weise ab, wie es Pfarrer Fimm in seiner Predigt inspirierend zum Ausdruck brachte. So wurden wir mit dem Evangeliumswort aus Joh. 15,9: „Bleibt in meiner Liebe“, sozusagen mit dem Auftrag, die von Gott empfangene Liebe weiterzugeben, in den Alltag zurückgesandt.

 

Dagmar Ludwig

 

 

 

 

 

 
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