"Wie ein Frühstück mit einem Mystiker" - Gedenken an einen echten Pionier der CE

Pfarrer Gustav Krämer 2008

                                                       Pfarrer Gustav Krämer                Foto: Hilmer

Seine Freunde dankten ihm beim Lobpreisgottesdienst in Don Bosco am 16.12.2018

Es war der Gaudete-Sonntag 2008 - als Pfarrer Gustav Krämer, der "Pionier" der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg - im Alter von 73 Lebensjahren in Straubing im Klinikum der "Barmherzigen Brüder" verstarb. Mit einem Gedenk- und Dankgottesdienst dankten ihm Freunde und Mitglieder unserer CE im Don-Bosco-Zentrum Regensburg für sein außergewöhnlich segenreiches Wirken. Der hl. Messe stand Pfarrvikar Markus Hochheimer, 2. Diözesansprecher des Bistums, vor. In seiner Predigt würdigte er Gustavs Anliegen um die Erneuerung der Kirche und erzählte von seinem persönlichen Umkehrzeugnis durch das Wirken dieses Priesters.

Dabei hatte Krämer vor 10 Jahren kaum noch seine Koffer ausgepackt, als er in den Ruhestand nach Riekofen umgezogen war und noch plante, die traditionellen Einkehrtage der CE im Chamer Redemptoristenkloster vom 27. bis 29.12.2008 zu leiten - doch der HERR hatte es anders geplant.

Die Berührung mit "Cursillo" und der "Charismatischen Erneuerung" in Australien  entzündete seinen missonarischen Eifer

Der 1935 in Karlsbad/Westböhmen geborene Priester kam  als Kind nach der Vertreibung in die nordoberpfälzische Stadt Tirschenreuth, wo er das Gymnasium der Steyler Missionare absolvierte. Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Bay St. Louis/Mississippi (USA), Wien und Regensburg empfing er von Bischof Rudolf Graber in Regensburg 1964 die Priesterweihe. Eine markante und prägende Zeit war für ihn der Seelsorgedienst als Missionar in Canberra/Australien, wo er 1967 "Cursillo" und 1971 die "Charismatische Erneuerung" kennen lernte. Angeregt durch P. Frederico Lombardi SJ, der damals bei Radio Vatikan arbeitete, erfuhr Gustav von diesem "neuen Pfingsten", das ökumenisch ist und 1967 offiziell in der Katholischen Kirche aufgebrochen war. Mit Unterstützung von Bischof Rudolf Graber und besonders seiner langjährigen Mitarbeiterin, der Eremitin und Gemeindereferentin Barbara Busowietz (+1998), die am 20. März bereits ihren 20. Todestag hatte, konnte er diese Erfahrung in unserem Bistum fruchtbar machen. Durch zahlreiche, auch überpfarrliche Vorträge, Gottesdienste, Seminare und Einkehrtage konnte Gustav durch seinen unverwechselbaren Humor, seine Gelassenheit und seine herzerfrischende Art vielen Menschen Segen bringen.

24 Jahre Sprecher der CE Regensburg und Pfarrer für Pfatter und Geisling

Von 1980 bis 2004 wirkte Gustav Krämer für uns als Diözesansprecher. Ab dem Jahr 1979 unterstützte er Barbara Busowietz bei der Begründung des Werkes "Wachet und Betet". Die Gründung des 1990 entstandenen heutigen Katholischen Evangelisationswerkes Regensburg e.V. geht im Wesentlichen auf seine Initiative zurück. In der Pfarrei Pfatter, die ihm 1984 von Bischof Manfred Müller anvertraut worden war, wirkte er bis zum Jahr 2008. In diesem Zeitraum wurde ihm später noch die Nachbarpfarrei Geisling und die Expositur Gmünd mit anvertraut. In Pfatter wurden zu seiner Zeit auch eine Klause und eine Anbetungskapelle eingerichtet.

Wir danken Gott für diesen großartigen Seelsorger, der nun einstimmen darf in den ewigen Lobpreis, und wollen uns immer an ihn erinnern. Wir sind uns sicher, dass wir mit ihm einen Freund und Helfer im Himmel haben.

Vergelt´s Gott Gustav - hab´ Gott dich selig!

 

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