Diözesantreffen in Straubing

„Steh auf und geh – erzähl vom Geschenk deines Glaubens“

- Diözesantreffen der CE – Ermutigung und Stärkung - Gottesdienst zum Abschluss -

01)	Die Verantwortlichen des Diözesantages der Charisamtiker: v.l. Adelheid Bieberich und Anton Zauner (Sprecher CE Eichstätt), Diakon Helmut Hanusch, Referent und Sprecher der Charismatischen Erneuerung in Deutschland, Irmgard Hilmer (Sprecherin CE Regensburg), Pfarrer Gerhard J. Stern und Erika Kraus (Sprecher CE Passau), Hans Gnann und Pfarrer Marius Frantescu (stellvertretende Sprecher CE Regensburg) „Steh auf und geh – hinaus in die Welt und erzähl von Deiner Freude am Herrn, vom Geschenk deines Glaubens“ war der abschließende Sendungsauftrag beim gemeinsamen Diözesantreffen der Charismatiker aus den Bistümern Regensburg, Passau und Eichstätt in der Gäubodenstadt Straubing am 26. Oktober 2013.

Unter dem Motto „Steh auf und geh“ hatte sich diese geistliche Bewegung in der Katholischen Kirche im Magnobonus-Markmiller-Saal auf dem Gelände der Barmherzigen Brüder getroffen. Einen ganzen Tag war dies die richtige Heimat und das Cafe Fratelli sorgte bestens für das leibliche Wohl.

Nach der Begrüßung durch Diözesansprecherin Irmgard Hilmer referierte Diakon Helmut Hanusch aus Göttingen, der Sprecher der Charismatischen Erneuerung (CE) in der Katholischen Kirche Deutschland. Er hielt ein starkes Plädoyer dafür, immer wieder um den Heiligen Geist zu bitten und dann auch aus seiner Kraft zu leben. Dabei sei die persönliche Erfahrung, die persönliche Begegnung mit dem Heiligen Geist wichtig. „Jesus hat uns den Heiligen Geist versprochen und zugesagt“ erklärte Hanusch und erinnerte an das Johannesevangelium im 21. Kapitel Vers 17 „Ich gehe zu meinem Vater und zu eurem Vater…“. Jesus habe quasi gehandelt wie „ich bin dann mal weg“ und den Heiligen Geist als Helfer zugesagt. Erkennungsmerkmale für dessen Wirken seien das Frieden finden im persönlichen Bereich, das Erkennen von Orientierung, das Befreiter leben. „Das Sprachengebet hilft mir, meinen Alltag entspannter zu gestalten“ gestand Diakon Hanusch und verwies auf die unterschiedlichsten Bibelstellen, in denen das Sprachengebet thematisiert wird. Gebet, Lobpreislieder und Sprachengesang wechselten sich während des Tages mit dem Referat, kleinen praktischen Workshops, Segnungszeiten und Austausch ab. Musikalisch führte dabei Hans Gnann Regie als Lobpreisleiter.

CE 02 HomepageBeim Nachmittagsreferat nahm Diakon Helmut Hanusch das Evangelium von der Heilung des Gelähmten am See Bethesda als Grundlage für seinen Vortrag. „Jesus war ein Kenner der Menschen, der beste Psychotherapeut aller Zeiten“ betonte er überzeugend. Anhand der Gelähmtenheilung verwies er darauf, dass Jesus die Entscheidung der Menschen respektiert, dass er anklopft und auf unser Ja, auf unsere Bereitschaft wartet. „Man muss den Mut haben, sich zu trauen“ resümierte er und meinte, dass auch heute Wunder geschehen, Menschen verändert werden, Heilung geschenkt werde. Wichtig sei, auf die innere Stimme zu vertrauen, auf Gottes leise Botschaften zu hören. Anhand von lebhaften Erzählungen und Erfahrungen aus seinem eigenen Leben unterstrich er die Impulse, die dann oft zu Schlüsselerlebnissen werden, „wenn man mit hörendem Herz seinen Impulsen folgt“. Lebendig berichtete der erfahrene Charismatiker, welche Hürden er dabei manchmal überwinden muss um „aufzustehen und zu gehen“. „Jesus begegnen, aus seinem Wort leben, um den Heiligen Geist beten und daraus Handeln“ gab er als Empfehlung weiter. Dabei gebe es keine Perfektion. „Das Entscheidende ist das Anfangen“ betonte er und versicherte, dass Gott viel Geduld mit uns Menschen habe, aber einfach auch gewagt werden müsse, neu Schritte zu gehen. Gebetskreise nannte Hanusch geistliche Tankstellen und wichtig für den Austausch in Glaubenserfahrungen. „Menschen werden gestärkt von Gott, nicht immer gleich geheilt“ stellte der Diakon fest. Eindringlich gab er die Botschaft von Papst Franziskus weiter, der „beschwörend“ dazu einlädt, täglich um den Heiligen Geist zu beten. Das könne beispielsweise als ganz einfache Evangelisation durch Einladen zum täglichen Beten der Pfingstsequenz geschehen. „Wir brauchen den Heiligen Geist nicht nur an Pfingsten, nicht nur an einem Tag, sondern 365 Tage im Jahr“ war sein Schlussfazit mit dem Aufruf aufzustehen, nach Hause zu gehen und umzusetzen was heute gehört wurde.

CE 04 HomepageBeim Abschlussgottesdienst in der Johannes-von-Gott-Kapelle begeisterte das lichterfüllte helle Gotteshaus die auswärtigen Gäste aus den drei Diözesen. Dabei erinnerten die stellvertretenden CE-Sprecher Pfarrer Marius Frantescu (Diözese Regensburg) und Pfarrer Gerhard Johannes Stern (Diözese Passau) an die Referate während des Tages und ermunterten nicht aufzugeben, sondern „und trotzdem“ zu sagen. „Der Geist macht lebendig“ sei das Geschenk des Heiligen Geistes. Und dann aufzustehen, hinaus zu gehen in die Welt, zu den Freunden und von der Freude am Herrn und vom Geschenk des Glaubens zu erzählen sei der Auftrag. Rundherum zogen alle Beteiligten ein positives Resümee über den gemeinsamen Diözesantag der drei Bistümer.                        Irmgard Hilmer

 

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