Zeugnis: 2014 - Gnadenjahr des Herrn

Konrad Jonas - 2013webBad Wünnenberg, 23.01.14

Anders als andere Jahre hatte dieses Jahr 2014 einen für mich besonderen geistlichen Start.
Vom 10.01. - 12.01.2014 nahm ich mit 27 anderen Geschwistern an einem Wochenendseminar, dem "Emmauskurs" der 'Sankt Andreas Schule', mit Michael und Patrizia Papenkordt im Haus Maria Immaculata Paderborn teil.

Aus tiefer Enttäuschung, zerbrochener Hoffnung und Trauer verhilft der Auferstandene den Emmausjüngern durch Auslegung der Schrift und beim Brotbrechen in Emmaus zu brennenden Herzen und neuem Glauben. Als glühende Zeugen machen sie sich sofort auf zurück nach Jerusalem. Von dieser Szene ging Michael Papenkordt im seinem Seminar aus, und führte die Teilnehmer in vollmächtigen Vorträgen und praktischen Übungen über das Wort Gottes (Jesus!) zu einer neuen Wertschätzung der Schrift und einer tiefen Begegnung mit dem Auferstandenen.


An einer zweiten, erheblich größeren Veranstaltung nahm ich in den folgenden Tagen über das Internet teil. (Mehr 2014 Archiv – YouTube). Der Vortrag eines Arztes aus Hamburg, Dr. Arne Elsen, elektrisierte mich geradezu. Vor fünf Jahren waren wir in unserer Gruppe schon einmal auf ihn aufmerksam geworden. Schon damals machte er intensiv auf eine Bibelstelle aufmerksam:
1. Thess 5,16-18. "Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles, denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört."
Er erwähnte, dass er diesen Auftrag Gottes seit seiner Bekehrung zu verwirklichen suche. Er habe sich eine kleine Uhr, einen "Timer" zugelegt, der alle 10 Minuten klingele, für ihn eine Erinnerung, mitten in seinem Alltag kurz zu Gott aufzublicken und anzubeten.
Jetzt in Augsburg hatte er noch die gleiche Botschaft, machte Werbung für seinen "Timer" als Hilfe bei der Umsetzung des "Betens ohne Unterlass" und erzählte von schier unglaublichen Veränderungen und Wundern in seinem Leben, seiner Familie und in seinem Beruf als Arzt.

Mich hat das so begeistert, dass ich seitdem auch versuche, noch ohne "Timer", alle paar Minuten an Gott zu denken, ihm zu danken, ihn zu preisen und anzubeten, während mein Alltag ganz normal wie immer abläuft.
Nach ein paar Tagen bemerkte ich neulich eine erste Veränderung:
Fast jedes Mal, wenn ich durch unseren Ort fuhr, war es mir eine liebgewordene Gewohnheit, über die "verkehrs-beruhigenden Schikanen" in fast allen Straßen zu schimpfen. Während ich gerade mal wieder ansetzen wollte zu schimpfen, erinnerte ich mich an meinen Gebetsvorsatz. Meine Frage: Soll ich jetzt beten oder schimpfen? Weil ich mich zu beten entschloss, (beides gleichzeitig geht ja nicht!), fiel das Schimpfen aus, und ich nahm mir vor, es künftig ganz zu unterlassen.

Übrigens: Der Gründer des Gebetshauses in Augsburg und der Initiator der "Mehr"-Konferenzen, Dr. Johannes Hartl, hat diesen göttlichen Auftrag ebenfalls auf besondere Weise umgesetzt. Im Augsburger Gebetshaus wird seit Jahren organisiert 24 Stunden am Tag, also Tag und Nacht, gebetet: Dank, Lobpreis, Anbetung und Fürbitte. Von dramatischen Veränderungen in seinem Umfeld und in der Stadt Augsburg erzählte Johannes in seinem Vortrag "Shine".

Für beide Veranstaltungen, die in Paderborn und die in Augsburg, bin ich sehr dankbar. Die erste zeigte mir neu, wie wichtig es ist, das Wort Gottes als ständigen Begleiter zu haben, die zweite, wie wichtig das Beten ohne Unterlass ist, weil es mich ständig mit Gott verbunden sein lässt. Ich glaube, dass beide Anliegen Gottes Schlüssel sind für einen neuen Aufbruch und ein großes Gnadenjahr des Herrn 2014.

Konrad Jonas

 

 

 

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