Diözesantag 2012

diözesantag2012Bad Wünnenberg-Fürstenberg - Die Bedeutung der charismatischen Erneuerung für die Gesellschaft hat Weihbischof Matthias König beim Diözesantag der charismatischen Erneuerung im Erzbistum Paderborn hervorgehoben. „Die Welt und unsere Kirche brauchen Sie", sagte er beim Abschlussgottesdienst in der Aula des Schulzentrums in Bad Wünnenberg-Fürstenberg vor rund 210 Teilnehmern. König beklagte, dass Pfarrer und Pfarrgemeinderäte oft Widerstand gegen charismatische Gebetsgruppen geleistet hätten.

Die Erfahrung, „dass sich das Charismatische manchmal an den Strukturen der Kirche bricht", habe auch der heilige Franziskus gemacht. Sein Enthusiasmus sei von der Kirche gebremst worden. Weihbischof König rief dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen und die Erlebnisse aus den Gruppen der charismatischen Erneuerung in die Gemeinden hineinzutragen. „Da muss die verfasste Kirche unendlich dankbar sein." Die Gemeinschaft beim Diözesantag sei für ihn persönlich ein „Zeugnis gelebten Glaubens, das mich im Innersten bewegt hat", so der Weihbischof.

Das Thema des Diözesantages entstammt dem Psalm 126: „Wenn der Herr die Gefangenen befreit ..." Referent Pfarrer Peter Meyer aus Coesfeld-Lette rief dazu auf, Grenzen zu überwinden. Dabei sei es wichtig, sich von alten Denkmustern zu lösen und sich ganz der Liebe Gottes zu übergeben. Pfarrer Meyer betonte die Wichtigkeit der Ökumene. Jesus wünsche sich Einheit und Achtung füreinander. Die Einheit der Kirche wachse aus dem Gebet. Daher sei es wichtig, empfänglich für das Reden Gottes zu sein.

Im Rahmen des Diözesantages wurde Werner Nolte aus Marsberg-Meerhof, langjähriger Sprecher der charismatischen Erneuerung im Erzbistum Paderborn, von den Leitern der Gebetsgruppen einstimmig wiedergewählt.

 

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