Es begann in den 70er Jahren...

Die Charismatische Erneuerung unter Katholiken in München begann in den 70er Jahren hauptsächlich durch Erna Schmid, welche als Missionarin in Korea die CE kennenlernte und Dr. Hansmartin Lochner. Zusammen mit dem Jesuiten Pater Herbert Schneider aus Manila, welcher damals an der Universität Innsbruck einen Lehrauftrag hatte, wurden die ersten Seminare durchgeführt. Der erste Gebetskreis traf sich im Johanneskolleg; von dort gingen Impulse zu verschiedenen anderen Gebetskreisen aus.

Enge Beziehungen entstanden vor allem zu Pastor Harold Schmidt, der den Assemblies of God angehörte, und zu Abt Dr. Odilo Lechner OSB von St. Bonifaz. Aus diesen Kontakten entstand ca. 1972 ein ökumenisches Gebetstreffen jeweils am Sonntagabend in St. Bonifaz, das über viele Jahre so etwas wie ein "Anlaufpunkt" für die Charismatische Erneuerung in München war. Um diesen Treffpunkt herum entwickelten sich mehrere Kreise: einige kleinere Gebetsgruppen unter Katholiken, eine monatliche Eucharistiefeier in St. Bonifaz, das Charismatische Zentrum sowie die Agape-Gemeinschaft.

Etwa 1978 wurde im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz eine Ordnung für die Charismatische Erneuerung verabschiedet: aus jeder Diözese sollten zwei "Sprecher" in einem gesamtdeutschen Rat vertreten sein. In München wurden dafür Pfarrer Blasius Wagner und Bernhard Stock gewählt. Zusätzlich wurde ein Diözesanteam eingerichtet, das die verschiedenen Initiativen der Katholischen Charismatischen Erneuerung in München koordinieren und die Erneuerung weiter voranbringen sollte. Dies geschah durch regelmäßige Diözesantreffen und mehrere Seminare.

Von Anfang an bestanden gute Beziehungen zu den verschiedenen nichtkatholischen Gruppen, vor allem durch den "Kreis zur Einheit" und die von diesem Kreis getragenen ökumenischen Veranstaltungen z.B. "Fest zur Ehre Gottes" und größere "Stadtevangelisationen" in den 80er und 90er Jahren.

 
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