Segen und Heil - Was willst du, das ich dir tun soll?

Segen und Heil - „ Was willst du, das ich dir tun soll?“ Lk. 18.41

So lautet das Thema des Diözesantages des Bistums Hamburg am 07.04.19. Im Kloster Nütschau feiern wir diesen Tag gemeinsam mit Heiliger Messe, persönlichem Segen, Lobpreis, Anbetung, Stille und geistlichem Impulsweg. Zum Thema hält uns Bruder Willibrord Böttges ein Impulsreferat in zwei Teilen.

Zunächst berühren mich einige Sätze seiner allgemeinen Ausführungen. Sie können als geistliche Vorbereitung dienen, um sich auf das Thema „Segen und Heil“ einzustimmen:

  • Das geistliche Leben/ein geistlicher Prozess beginnt mit einem festen Entschluss, so hat es die Heilige Teresa von Avila formuliert.

  • Ich soll mich Gott jeden Tag ganz bewusst hingeben und der Heilige Ignatius von Loyola sagt mir, dass ich Ihn in Allem und in Allen suchen und finden kann.

  • Für ein geistliches Leben ist nichts so wichtig, wie die Stille. Nur in der Stille kann ich gut hören. Wenn ich die Stille nicht aushalte, ist etwas nicht in Ordnung.

  • Meine Sehnsucht ist der Angelhaken Gottes.

  • An der Liebesfähigkeit erkennt man den Grad der Heiligkeit. Hier wird das Beispiel des Heiligen Franziskus genannt, der seine „zweite“ Bekehrung erlebt im Moment der Umarmung des Aussätzigen.



Anhand dreier Heilungsgeschichten der Heiligen Schrift meditiert Bruder Willibrord nun über das Thema Segen und Heil – „ Was willst du, das ich dir tun soll?“

Zunächst geht es um den blinden Bartimäus in Mk. 10.46-52. Nachdem Bartimäus von den Jüngern die „Erlaubnis“ erhält, sich dem Herrn nähern zu dürfen, wirft er seinen Mantel ab und geht zu Ihm. Stell dir vor, du bist Bettler/in und blind. Spüre nach, wie du dich wohl fühlen würdest?! Der Mantel ist Bartimäus sicher lieb und teuer, er wärmt, schützt und tröstest ihn. Hier stellt der Bruder die Frage: „ Was soll ich abwerfen, um besser zu Jesus zu kommen?“

Den Taubstummen in Mk. 31-37 sondert der Herr von der Gruppe ab. Er will allein mit ihm sein. Manchmal führt mich der Herr in heilsames Alleinsein mit Ihm. Halte ich es aus? Sehne ich mich nach seinem liebevollen Blick und seiner heilenden Berührung?

Zuletzt ruft uns der Bruder den Gelähmten in Erinnerung, der von seinen Freunden durch das Dach in die unmittelbare Nähe des Herrn herunter gelassen wird, Mk. 2,1-12 manchmal braucht man Freunde, Brüder, Schwestern, die einen zu Jesus tragen, die alles möglich machen, um einen in die Nähe des Herrn zu bringen. Für mich heißt das unter anderem, mir in der Fürbitte und auch in übertragenem Sinne ganz hautnah vorzustellen, wie ich helfe, das Loch in das Dach zu schlagen, damit andere in die Nähe des Herrn kommen können.

Dorothee Diedrich-Spinas, Kiel

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN bei uns im Norden

Bei uns im Erzbistum Hamburg gibt es z.Zt. 17 verschiedene Gruppen und Kreise. 2 Müttergebetskreise, Gruppen mit Obdachlosen, 3 Geistl. Gemeinschaften  und gemeindliche Gebets- und Hauskreise. Alle freuen sich über neue und interessierte Teilnehmer und laden herzlich ein sie kennenzulernen.

Die gewählten Vertreter der CE im Erzbistum Hamburg sind :

Gisela-Maria Leenen - Sprecherin, Elisabeth Bayersdörfer - Stellvertreterin,                                                               Diakon Henry Kirsche - Geistlicher Sprecher, Elfriede Körbel - Schleswig-Holsteien,                                                      Ralf & Simone Schmid - Mecklenburg und Charles Dekier - Hamburg


                             Pressemitteilung: 
 
1. Ökumenisches Pfingsttreffen für Hamburg der CE und der GGE Nord
Ohne Brennbarkeit kein Feuer
Am Freitagabend startete das 1. Ökumenische Pfingsttreffen der
CE und der GGE Nord mit einem gemeinsamen Lobpreisgottesdienst 
und 250 Teilnehmern im katholischen St. Marien-Dom Hamburg.
In seiner Predigt nutzte der katholische Pfarrer Dr. Michael Kleiner
eine Erfahrung, die er als junger Geistlicher mit einer Jugendgruppe 
bei einem Zeltausflug gemacht hatte. 
Nach 4 Tagen Dauerregen brauchte die Gruppe zur Wärmung ein Feuer.
Aber woher sollte brennbares Material gewonnen werden?
Kleiner beschrieb den Weg, wie aus nassen Zeitungen über Körperwärme
trockenes Papier zum Anzünden gewonnen wurde, kleine Holzscheite anfingen zu brennen und das durchnässte Holz um das Feuer herum aufgestellt wurde, 
um ebenfalls brennbar zu werden.
 
Jedem Zuhörer blieb dieses Bild in Erinnerung, machte es doch deutlich,
wie notwendig und aufwendig es ist, 
für Brennbarkeit auch im geistlichen Leben zu sorgen.
Der emeritierte Weihbischof Dr. H.-J. Jaschke stellte in seinem Vortrag 
den Kirchenvater Irenäus von Lyon in den Mittelpunkt, 
dessen theologisches Zentrum die Einheit Gottes war.
Von dort kam Jaschke zur Einheit der Kirche,
um die an diesem Tag in besonderer Weise gebeten wurde.
Dabei beschrieb er, wie diese Einheit sich in den kleinen Dingen des 
Alltages im Geist Christi wiederfindet, wenn man in Christus ist.
 
Pfarrer Henning Dobers nahm das Bild des Freitag Abends noch einmal auf,
indem er eine Willkommenskultur in Kirche und Gemeinde forderte,
eine Willkommenskultur dem Heiligen Geist gegenüber, als auch den
Besuchern, Gästen und Fremden. 
Am Nachmittag verteilten sich die Teilnehmer auf Seminare und Workshops,
die sich zu vier exponierten Stellen Hamburgs auf den Weg machten, um, 
nachdem sie in Stille auf Impulse Gottes gehört hatten, gemeinsam zu beten.
 
Dabei machten diejenigen, die zur Methadon-Stelle am Hauptbahnhof gingen,
eine besonders ermutigende Erfahrung. 
Nachdem sie dort leise gebetet und gesungen hatten, 
kam es zum Gespräch mit Betroffenen und 
sogar zum Fürbittgebet für einige von ihnen.
 
So schenkte der Heilige Geist nicht nur den Teilnehmern, 
sondern auch den Außenstehenden eine Pfingsterfahrung.
Der Tag endete mit einem gemeinsam gesprochenen Gebet.
Dieses war in einem Gebetsspaziergang von St. Petri Hamburg zum
St. Marien-Dom Hamburg entwickelt worden.
 
Möge dieses Gebet in den Gemeinden der Kirchen gesprochen werden und
zum Segen der Einheit führen.
 
Für die GGE Johanna Kurz und Jochen Weise, für die CE Gisela-Maria Leenen
 
 
 
 
 

Der Geist macht lebendig

CE Hamburg Poster Internet

                                                                                                                         Hamburg, 11. Januar 2019

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde der CE,

das Jahr 2019 ist noch ganz jung und wir blicken auf ein Jahr 2018 zurück, das uns viele bereichernde Erfahrungen und Begegnungen geschenkt hat. Am 28. Januar 2018, im Rahmen der Ansgarwoche, wurde zum Pilgerweg der Geistl. Gemeinschaften auf den Spuren des Hl. Ansgar in Hamburg eingeladen.

Dr. Bues (Regn.Christi) berichtete an den Stationen über das Leben des Hl. Ansgar und wir beteten jeweils ein Gesätz des Glorreichen Rosenkranzes. Den Abschluss fand, wie all die Jahre vorher, in der Hauptkirche St. Petri statt. Auch in diesem Jahr, am 3. Februar 2019, werden wir diesen Pilgerweg gehen und laden herzlich dazu ein. Beginn ist um 14.00 in St. Ansgar (Kleiner Michel) und Schluss gegen 15.30 in St. Petri. Am 10. Februar 2018 lud Erzbischof Dr. Stefan Heße alle Geistl. Gemeinschaften und Orden zu einem Tag der Begegnung ein, der sehr bereichernd war.                                                                                                                            

Der Regionaltag der CE in Kiel am 7. April `18 stand unter den Thema: " Geistliche Unterscheidung". Sr. Gudrun Steiß, Leiterin der Pastoralen Dienststelle, führte uns mit Ignatius von Loyola durch dieses Thema. Der Tag war geprägt vom Hl. Geist! bei Vortrag, Austausch, Gebet und Gesprächen bei Tisch. Vom 13.-15. April traf sich das Diözesanteam in Niendorf an der Ostsee zu einer Klausurtagung. Vom 9. - 13. Mai war der Katholikentag in Münster. Am Stand der CE gab es viele gute Begegnungen und für Menschen, die in pers. Anliegen Gebet suchten, wurde dieser Bitte gern entsprochen. Auch der Lobpreis- und Segnungsgottesdienst der CE war sehr gut besucht.

Am 18. Mai fand unser jährl. ökumenischer Lobpreisgottesdienst, diesmal in der Hamburger Hauptkirche St. Petri statt. Mit der GGE, Vertretern der Anskar Kirche (Lobpreisband) und Hauptpastor Dr. Jens-Martin Kruse (St. Petri) feierten wir unter dem Motto: "Die Kraft des Heiligen Geistes, der in die Einheit führt" einen sehr lebendigen Gottesdienst.

"Komm, Schöpfer Geist" war das Thema unseres Diözesantages am 19. Mai im Kloster Nütschau. Br. Leo von den Benediktinern begleitete uns durch dieses Treffen und wir waren eingeladen, zum Abschluss mit der Klostergemeinschaft die Pfingstvigil zu feiern.

Am 23. Juni lud Erzbischof Dr. Stefan Heße zur Bistumswallfahrt zu den Lübecker Märtyrern ein. Auch wenn es meist regnete war es ein sehr gelungener Tag, der von den Lübeckern sehr liebevoll vorbereitet war. Wir, das Bistumsteam der CE im Erzbistum Hamburg, haben zu Beginn unseres Dienstes die Lübecker Märtyrer Johannes Prassek, Eduard Müller, Hermann Lange und Karl Friedrich Stellbrink erwählt, unseren Dienst vom Himmel her zu begleiten.

Vom 14.-16. September gab es zum 2. Mal ein MITTENDRIN Nord in Bremen. In 2019 wird es wieder ein deutschlandweites MITTENDRIN in Fulda geben - Infos unter: erneuerung.de Vom 2.- 7. Oktober wurde zur internationalen Fürbittkonferenz mit dem Ratsmitglied von ICCRS Cyril John nach Fulda eingeladen. Es war sehr gewinnbringend und wir haben viel gelernt. Vieles was er uns vermittelte, steht in seinem Buch: "Erhebt eure Hände" das über die CE oder im Buchhandel erworben werden kann.                                                              

Am 25. November schließlich waren wir wieder zum Diözesantag nach Nütschau eingeladen. Weihbischof Horst Eberlein führte uns durch den Tag mit Gedanken zum Thema "Berufung" Er schrieb: Berufung heißt: unterwegs sein zu Ihm - um das Brot zu wissen - das Licht zu kennen - die Anbetung zu leben. Weihbischof Horst, den wir an diesem Tag näher kennenlernen durften, hat uns mit seinen Impulsen sehr berührt, Ermutigung und Anregungen geschenkt, der eigenen Berufung tiefer nachzuspüren.                                                                               

Liebe Schwestern und Brüder, in diesem Jahr wird es auch wieder viele Möglichkeiten der Begegnung geben. Am 3. Februar 2019 findet wieder der St. Ansgar Pilgerweg statt, zu dem die Geistl. Gemeinschaften einladen. Beginn 14.00 am Kleinen Michel (St. Ansgar) s. o. Am 7. April wird es wieder einen Diözesantag in Nütschau geben. Am 11. Mai laden wir zu einer Leiterschulung der CE ein. Thema: "Lebendige charismatische Gruppen"                   

Vom 29.5.- 2.6.19 gibt es wieder ein Deutschlandtreffen der CE in Fulda. Am 7. Juni, Freitag vor Pfingsten, laden wir zum ökum. Lobpreis-und Segnungsgottesdienst in den Mariendom zu Hamburg ein. Gemeinsam mit der GGE und der Anskarkirche werden wir den Gottesdienst gestalten. Geleitet wird er durch Pfr. Dr. Michael Kleiner vom Theol. Ausschuss der CE Am 8. Juni soll es noch einen ökum. Tag des Heiligen Geistes in Hamburg geben - Näheres folgt.                                                                                                               

Am 10. November steht der 2. Diözesantag für 2019 in Nütschau an und am 30.11. laden wir zur Leiterschulung unter dem Thema: "Effektive Teamarbeit" ein. *Referent für beide Leiterschulungen ist Diakon Christof Hemberger, Mitglied im Vorstand der CE Deutschland und bei ICCRS. Nähere Infos und Einladungen zu den Veranstaltungen folgen. 

Liebe Schwestern und Brüder, im Vertrauen auf die Liebe des Vaters, die uns in Jesus lebendig begegnet und auf die Kraft des Heiligen Geistes grüße ich Euch/Sie sehr herzlich und wünschen allen ein frohes und gnadenreiches Jahr 2019 und schließe mit einem Wort aus dem Johannesevangelium, dass uns begleiten und trösten möge:

"Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird der Vater euch alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!" (Joh 15,16-17)

Im Gebet verbunden Ihre/Eure

Gisela-Maria Leenen  

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Fotos vom St. Ansgar Pilgerweg 3. Februar 2019 

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Hirtenwort unseres Erzbischofs Dr. Stefan Heße am Fest des Heiligen Ansgar 2019:

 Hirtenwort

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Fotos vom Diözesantag im Mai 2016

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