Diözesaner Segnungsgottesdienst im Fuldaer Dom

fuldaFulda - Ein sehr warmherziger Beitrag zum Domjubiläumsjahr: Der diözesane Segnungsgottesdienst mit Lobpreis in der Fuldaer Kathedralkirche setzte Zeichen für das „Geschenk der Zuwendung Gottes", wie Bischof Heinz Josef Algermissen formulierte. Zu Beginn betonte er die Bedeutung des Heiligen Geistes als „Beistand, Tröster und Finger Gottes, der uns führt". Dessen Wirken solle nicht zuletzt durch das Segnen deutlich werden.

Algermissen:„Wenn die Kirche die Arme weit öffnet und Hände auflegt, dann tut sie das, was sie tun soll." Sie nehme die Menschen an mit deren Freuden und Sorgen, Hoffnungen und Ängsten sowie mit dem, wofür sie Danke sagen.

Der Gottesdienst wurde mitgestaltet von der Charismatischen Erneuerung, einer geistlichen Bewegung in der katholischen Kirche, und der Lobpreisband Neuhof, wie Algermissen dankend hervorhob. Sehr schnell gelang es der Band unter Leitung von Andree Literski, den Funken der religiösen Begeisterung musikalisch überspringen zu lassen. In zwei Zeugnissen berichteten Berthold Kress und Tanja Weber von persönlichen Glaubenserfahrungen, wobei sie unterstrichen, „dass Gottes Kraft in unserem Leben konkret spürbar werden kann". Außerdem betonten beide, wie wichtig es sei, „wenn andere Menschen gezielt für uns beten". Intensiver Glaube verändere das eigene Leben und die Beziehung zu den Mitmenschen.

In seiner Ansprache legte Algermissen den Christen ans Herz, sich immer wieder an Gott festzumachen, der treu, tragend und haltend sei. Zudem wünschte ihnen der Bischof, dass ihr „Lebenshaus" stets eine Öffnung nach oben habe – wie die geschmückten kleinen Hütten der Juden beim Laubhüttenfest. Offenheit sei generell bedeutsam, so Algermissen, auch damit Gott die Menschen im kirchlich gespendeten Segen „heilend berühren" könne. Durch dieses vermittelnde Zeichen könne man Gott begegnen „als dem guten Vater, der seinen Kindern – auch und vielleicht gerade den verlorenen – segnend die Hände auflegt und ihnen sagt: ,Gut, dass du da bist! Du bist ein Segen, gleich, was gewesen ist!'"

Pfarrer Bernhard Axt, Priestersprecher der CE im Bistum, erläuterte vor den Einzelsegnungen, dass man Bischof Algermissen, Weihbischof Karlheinz Diez, Generalvikar Gerhard Stanke und den anderen segnenden Priestern kurz das eigene Anliegen sagen könne, wovon dann auch rege Gebrauch gemacht wurde. Außerdem standen Fürbitt-Teams aus Laienchristen bereit, um sich individuelle Sorgen schildern zu lassen und gleich für den betreffenden Menschen zu beten.

Viele ließen sich segnen - Einzelpersonen, Mütter mit kleinen Kindern, Paare, Familien.

Abschließend dankte Elfriede Schuldes, Diözesansprecherin der CE, allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben - darunter Organist Wolfgang Bolst sowie Bischofssekretär Kaplan Dirk Gärtner für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung. Den Dank an Algermissen, der auch den Anstoß für diese Feier gegeben hatte, verband Schuldes mit einem bunten Blumenstrauß. Alle Akteure wurden mit viel Beifall bedacht.

 

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