Jahresbrief 2016

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unter dem folgenden Link findet Ihr den

Jahresbrief 2016 der CE in der Erzdiözese Freiburg

 

 

Weise Worte über die Kommunikation zwischen Mann und Frau

Ruth Heil

Ruth Heil sprach bei der CE Mittelbaden weise über die Kommunikation zwischen Mann und Frau. 

Ein großes Klassenzimmer war das Gemeindezentrum St. Johannes Ottersweier Ende Oktober. Mehr als 150 Menschen wollten hören, wie Männer und Frauen mit ihren unterschiedlichen Art zu kommunizieren trotzdem vom Missverstehen zum Verstehen kommen können. Die christliche Buchautorin Ruth Heil war eine tiefgründige Ratgeberin. Sie kam auf Einladung der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche Mittelbaden e.V.

 

Das gesprochene Wort habe Macht, machte sie deutlich. Worte hinterließen Verletzungen. In jeder Beziehung gebe es enttäuschte Erwartungen, so Ruth Heil. Immer wieder erlebe sie, dass Frauen ihre Gefühle ausdrücken und dann darauf warten, dass ihre Männer es auch tun. Aber viele Männer weichen dem aus: „Sie macht ein Drama und er hält das nicht aus. Also meidet er das Drama.” Frauen wirken auf Männer oft verunsichernd und anstrengend, wusste die 69-Jährige. 

Ruth Heil riet dringend zur Freundlichkeit als Basis für ein gutes Miteinander. Dazu könne man sich entscheiden, auch wenn man gerade nicht zufrieden sei mit dem Partner. Eine freundliches Gesicht verändere den Ton in der Stimme. Danke zu sagen, den anderen zu loben und zu ermutigen, ihn nicht zu überlasten und ihm zu vergeben, seien wichtig.

Trotzdem werde es in jeder Ehe und Freundschaft Zeiten geben, in denen man sich allein fühle. „Dieses Loch in unserem Herzen kann nur Gott füllen”, erklärte sie. Er fülle den Mensch neu mit seiner Liebe und er sei Ratgeber für ein besseres Miteinander: „Er wollte, dass Mann und Frau sich ergänzen und einander Gutes tun.” 

Moderator Manfred Sester sprach am Ende von „sprudelnder Weisheit”, die Ruth Heil mitgebracht hatte. Mit Liebesliedern für Jesus setzte der Frauengebetskreis Unzhurst musikalische Akzente. Vorsitzender Josef Hofer dankte Clemens Schneider für seine langjährige treue Mitarbeit.

Anna Clemens schneider

Josef Hofer, Vorsitzender der CE Mittelbaden (rechts), dankte Clemens Schneider für seine langjährige ehrenamtliche Mitarbeit und verabschiedete ihn und seine Frau Anna mit einem Geschenk.

 

 

 

 

 

 

Jedes gute Wort bringt gute Frucht

Christoph HäselbarthEine Entscheidung zu treffen, gut mit allen Mitmenschen umzugehen – darum ging es beim Begegnungsabend der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche (CE) Mittelbaden Ende Juli. Viele der rund 140 Zuhörer eines Vortrags im Gemeindezentrums St. Johannes entschlossen sich, in Zukunft bewusst und so oft wir nur möglich anderen Gutes zuzusprechen, Negatives für sich zu behalten und weniger Anstoß an anderen zu nehmen. 

Dazu animierten Christoph und Utta Häselbarth, die sich als Ehepaar seit Jahrzehnten der Verkündigung des christlichen Glaubens widmen. Sie gründeten den überkonfessionellen Josua Dienst e.V. mit Sitz in Görwihl im Landkreis Waldhut. Beide haben zuvor im Fach Landwirtschaft promoviert und in der Entwicklungshilfe gearbeitet. 

Anderen gegenüber zuvorkommend, freundlich und großzügig zu sein und ihnen zu dienen, sei aufbauend. Das Gegenteil zu tun, sei selbstzerstörend, erklärte Christoph Häselbarth. Es gelte das Gesetz von Saat und Ernte: Jedes gute Wort bringe gute Frucht. Wo Gutes geredet werde, öffne sich der Himmel. Wo schlecht geredet werde, ziehe sich Gott zurück. 

Die Bibel sei voller Aufforderungen, Gutes auszusprechen und jeden Menschen in jeder Situation zu ehren. Als Beispiel nannte der Sprecher ein Wort von Paulus im zwölften Kapitel seines Briefs an die Römer: „Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung… Segnet eure Verfolger. Segnet sie, verflucht sie nicht.” Das gelte im Familien- und Bekanntenkreis und auch im Beruf gegenüber Vorgesetzten und Kollegen. Über allem aber solle man Gott die Ehre geben, dessen Geschöpf der Mensch sei.

„Unser Verhalten ist gute oder schlechte Saat. So bestimmen wir, wie unser Leben läuft”, erklärte der lebenserfahrene Sprecher. Dass die Kultur des Ehrens nicht immer leicht sei, stritt er nicht ab. Oft schaffe man es nicht. Doch man dürfe Gott um ein Herz bitten, das andere gerne ehrt und sich selbst unterordnet. Wer alles Negative zu Christus an Kreuz trage, dürfte dafür Gutes von ihm empfangen. Freundschaften, gute Beziehungen und Heilung seien die Frucht dieses Lebensstils.

 

Dem Heiligen Geist die Führung überlassen

LTanner
Pfarrer Leo Tanner aus der Schweiz hat dem Heiligen Geist die Führung in seinem Leben überlassen. Heiliger Geist heißt für ihn „Gott kann”. Er bewirke im Leben jedes Christen eine neue Dynamik und neue Kraft, die anderen nützt. Seine Erfahrungen mit dem Heiligen Geist schilderte Leo Tanner authentisch und motivierend beim Begegnungsabend der CE Mittelbaden Ende Mai in Ottersweier. Es lohnt sich, nachzuhören. Er erklärt einfach und verständlich, wie man sein Leben aus dem Glauben lebt und dabei wunderbare Dinge erlebt.
 
 
 

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