Sakrament der Freude Gottes

100 Christen beim Begegnungsabend mit Beichtgelegenheit mit fünf Priestern

 

Zahlreich nahmen die Besucher des Begegnungsabends der Charismatischen Erneuerung CE Mittelbaden kurz vor Ostern das Angebot der Beichte in Anspruch. Fünf Priester standen für Beichtgespräche zur Verfügung. Pfarrer Jörg Christian Seburschenich, Leiter der Seelsorgeeinheit Ottersweier Maria Linden, sprach zuvor im großen Saal des Gemeindezentrums St. Johannes vor rund 100 Zuhörern über das Gleichnis vom barmherzigen Vater aus dem Lukas-Evangelium.

Jesus habe die Geschichte erzählt, damit die Menschen ein Bild von Gott bekommen. Sie handle von Jesu Vater und seiner Sehnsucht nach der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Alle Menschen gingen Wege ohne Gott, doch Gott „kann keinen Menschen aufgeben. Er hängt an unserem Leben”, erklärte der Priester.

Die Beichte sei deshalb ein Sakrament der Freude Gottes über die Rückkehr. Und auch um den älteren Sohn in der Geschichte, der beim Vater geblieben war, kümmere sich Gott. Die Würde als Söhne und Töchter des Herrn hätten beide – der in die Fremde zog und der nah bei seinem Vater blieb.

Berührende Lieder zum Lob Gottes und einfühlsame Anbetungsmusik spielte die Band Alabaster aus Neusatz. Während gebeichtet und für die Menschen gebetet wurde, setzte Pater Ulrich von Maria Linden das Allerheiligste zur Anbetung aus. 

 

 

 

In der Stille liegt große Kraft

KrippeGanz still werden, um sich von der Liebe Gottes berühren zu lassen. Das übten mehr als 130 Christen verschiedener Konfessionen beim Begegungsabend der CE Mittelbaden im November in Ottersweier. Der Taizéchor Sasbach stimmte mit ihnen Lieder an, die in die Tiefe führten. Die Referentinnen Waltraud Fieß aus Oberkirch-Zusenhofen und Annette Zittel aus Achern sprachen über Formen des Gebets.

Nicht die Lichter und die äußere Behaglichkeit seien entscheidend im Advent, erklärte Waltraud Fieß, geistliche Begleiterin und Logotherapeutin: „Das Ziel ist der Stall – Jesus im Stall unseres Herzens begegnen.” Diese Form des Gebets gehe über das hinaus, was viele kennen, nämlich um materielle Güter, Schutz und Gesundheit zu bitten. „Dein Wille geschehe” heiße es im Vaterunser, dem Gebet, das Jesus selbst einführte, als ein Jünger ihn bat: „Herr, lehre uns beten.”
Christus habe gelehrt, im Gebet loszulassen und alles, was sich in der Seele an Sorgen, Gefühlen und auch Abgründen abspiele, Gott hinzuhalten. Die Wege zum Vater seien vielfältig: „Auch Tränen sind ein starkes Gebet. Und die Bibel führt uns zu Gott.” Verbindung zum Vater im Himmel zu suchen, fordere keine Leistung: „Er ist immer schon da, wenn wir kommen.”
Die Heilsamkeit der Stille erlebten die Zuhörer bei einer meditativen Übung mit Annette Zittel. Frühchristliche Mönche seien im dritten Jahrhundert in der Wüste gezogen, um durch Arbeit, Fasten und Schweigen den mystischen Weg der inneren Wandlung zu gehen. Dies habe sie zu Weisheit und Güte geführt und sie seien so die Lebensberater ihrer Zeit geworden. Diese Wüstenväter konnten die Menschen behutsam zu Gott führen, indem sie rieten, sich selbst zu betrachten und alles dem Herrn zu übergeben. Das Hineinhören in die Stille gebe Antwort auf eine zentrale Frage des Lebens, so Annette Zittel: „Wie kann ich der werden, als der ich von Gott her gedacht bin?”

 

Gottes Stimme hören

Begegnungswochenende im September 2015 in Hochfelden

Ein Bericht von Doris von Reinersdorff

Gottes Stimme hören | Gnadengaben im neuen NT

 

Grundlage der menschlichen Existenz wird durch Gender in Frage gestellt

Gabriele Kuby

 Gabriele Kuby spricht seit zehn Jahren europaweit über die Auswirkungen der Gender-Politik und legte sie auch in Ottersweier dar.

Die Zivilisation stecke in einer Krise, von der die meisten Menschen bisher gar nichts bemerkt haben. Diese Nachricht brachte Gabriele Kuby mit nach Ottersweier. Im Gemeindezentrum St. Johannes sprach sie am 28. September 2015 auf Einladung der CE Mittelbaden e.V. vor rund 250 Zuhörern über die Gender-Ideologie. Das Thema habe sich von der UN über die EU inzwischen bis in die Bundesländer ausgebreitet und wolle die Menschheit Glauben machen, jeder könne sein Geschlecht frei wählen. Ein Wahn, so die bekannte Sprecherin. Pfarrer Dr. Hans-Gerd Krabbe aus Achern und Schwester Martina Merkle aus Offenburg gaben ihr Recht und riefen dazu auf, aufzuwachen und Nein zu sagen.

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