Mit Fürbitte Gottes Plänen zum Durchbruch verhelfen

Zwei Vorreiter für gemeinsames Gebet von Christen verschiedener Konfessionen leben seit zweieinhalb Jahren in Achern. Vor fast 40 Jahren gründeten Berthold und Barbara Becker die erste überkonfessionelle Gebetsbewegung für Deutschland, aus der mehrere junge Gebetsbewegungen und andere Initiativen hervorgegangen sind. Heute sehen sie sich als „aktive Rentner, die dem Herrn zur Verfügung stehen.” Sie sprachen jetzt bei einem Begegnungsabend für Christen, zu dem die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche Mittelbaden (CE) im Juni 2016 ins Gemeindezentrum St. Johannes in Ottersweier eingeladen hatte.

Ein ruhiges Leben in Frieden sagt die Bibel zu, wenn Menschen für ihr Land und ihre Regierungen beten, so Berthold Becker. Fürbitte sei ein Dienst der Liebe und eine Lebensart, mit der viel Vergebung verbunden sei, ergänzte seine Frau. Sie stammt aus Schottland und hat dort als Kind erlebt, wie Christen verschiedener Konfessionen mit großem Vertrauen miteinander gebetet haben. Aus dem engen Vertrauensverhältnis zum Herrn in einer kleinen Gruppe von Frauen sei „Fürbitte für Deutschland” entstanden: „Wir haben zuerst für unsere Männer gebetet, dann für die ganzen Gemeinde, für die Stadt, das Bundesland und dann auch für ganz Deutschland, als es noch geteilt war.”

Fürbitte sei mehr als ein Gebet für eine Person, so Berthold Becker. Es sei das Einstehen für jemanden, indem man sich mit ihm identifiziert und Verantwortung übernimmt. Lieben zu lernen, sei eine wichtige Voraussetzung dafür. Wer Fürbitte halte für die Verantwortlichen, für sein Land und für Europa, der verhelfe damit Gottes Plänen zum Durchbruch, so seine Überzeugung.

Die CE Mittelbaden veranstaltet seit Jahren einmal im Monat in Sasbach einen Gebetsabend für die Einheit der Christen. Weitere überkonfessionelle Gebetsgruppen gibt es in Bühl und in Achern, erläuterte Manfred Sester, Pastoralreferent der Seelsorgeeinheit Ottersweier-Maria Linden. Der Abend, musikalisch durch Lobpreislieder mit gestaltet vom Frauengebetskreis Unzhurst, endete mit Fürbitten für die Region, für Deutschland und die EU, ausgesprochen von insgesamt rund 80 Christen in kleinen Gruppen.

 

„Der Mensch als Abbild Gottes”

Solange der Mensch noch im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht, werden alle Gebete auf der Strecke bleiben. Dieser Satz bewegte Hedwig Scheske tief, als sie ihn hörte. Beim Seminar der CE in der Erzdiözese Freiburg im März 2016 mit rund 60 Teilnehmern im Haus Hochfelden in Sasbach (Ortenaukreis) stellte die Sprecherin Gott in den Mittelpunkt, als dessen Abbild der Mensch geschaffen ist.

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Angst lässt sich im Glauben überwinden

Hedwig ScheskeSehr gut besucht war der Begegnungsabend für Christen, zu dem die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche (CE) Mittelbaden im April 2016 hatte. Rund 150 Zuhörer kamen nach Ottersweier, um zu erfahren, wie man als Christ lernen kann, ohne Angst zu leben. Über ihre eigenen Erfahrungen sprach Hedwig Scheske. Wenn sich das Gedankenkarussell um Ängste drehe, dann könne man es stoppen, indem man Gottes Zusagen aus der Bibel ausspreche, erklärte sie: Was wir sagen, prägt unser Denken und bestimmt unser Leben.

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