Dr. Eckehart Lorenz macht Christen das Gebet so richtig schmackhaft

Dr. Eckehart Lorenz

Achern. „Bei Gott wird man nie alt”, sagte der promovierte Theologe Eckehart Lorenz aus Heidelberg beim Begegnungsabend für Christen zu dem die Charismatische Erneuerung CE Mittelbaden eingeladen hatte. Als Universitätsdozent und Lehrer ist er im Ruhestand, aber weiter im Einsatz als Betreuer von Gebetskreisen und Ermutiger für junge Leute, ihre göttliche Berufung zu entdecken. Zum Thema Gebet konnte er vor mehr als 100 Zuhörern im Gemeindehaus St. Josef in Achern viel persönlich Erlebtes berichten.

„Wir dürfen mit Gott streiten und hadern”, sagte er. Dennoch sollte man sein Vertrauen auf ihn nicht wegwerfen. Manchmal genüge ein Stoßgebet: „Herr, hilf mir!” Die „Telefonnummer Gottes” sei 5015 und stehe in Psalm 50, Vers 15: „Rufe mich an am Tag der Not, dann rette ich dich und du wirst mich ehren.” Ein Grund, warum ein Gebet nicht erhört werde, stehe im Jakobus-Brief: „Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet…” Auch Schuld, die man nicht bekannt habe, und Unversöhntheit könne Gottes Wirken blockieren, so der Referent. In Gottes Anliegen zu bitten sei der beste Weg: ihm zuzusagen, dass sein Wille geschehen möge. Besonderer Segen liege auf Gebeten für Familienmitglieder und Mitarbeiter und auf gemeinsamem Gebet in Einheit.

LobpreisFür ein tiefes Gebet müsse man sich Zeit nehmen und auch bei Ablenkungen durchhalten. Man dürfe Gott bitten, die Ablenkungen wegzunehmen. Am Anfang sollte die Anbetung der Größe Gottes stehen, erklärte Eckehart Lorenz. Dann sollte man ihm danken, ihm alle Schuld bekennen, um seine Vergebung bitten und sie annehmen. Hineinzuhören in die Stille sei ein wichtiger Teil eines tiefen Gebetes, erfuhren die Zuhörer: damit Gott dem Mensch etwas zusprechen könne. Erst dann sollte der Mensch seine eigenen Anliegen vortragen und ihm vertrauen. „Gott ist souverän. Er macht keine Fehler.”

Er habe „Pläne des Heils und nicht des Unheils”, steht in Jeremia 29, 11. Und in Vers 13 heißt es. „Sucht ihr mich, so findet ihr mich… Wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch.” Gott mit ganzem Herzen zu suchen, sei der Schlüssel, sagte der Theologe. Dass besondere Gebetsstrategien zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen können, erläuterte der Referent an Beispielen von großen Mystikern und Heiligen.

BegegnungsabendEine Zuhörerin berichtete von einer kürzlich gemachten Erfahrung mit der Gegenwart Gottes bei einem Treffen der Charismatischen Erneuerung (CE) in Ravensburg. Sie und viele andere, die ihn gemeinsam gelobt hatten, hätten dort seine Liebe spüren und Heilung von körperlichen Beschwerden erfahren dürfen. Mit Jesus in Verbindung zu kommen sei ein Geschenk, bekräftigte der Vorsitzende der CE Mittelbaden, Josef Hofer: „Packen wir es aus!” Er dankte dem Referenten dafür, dass er den Zuhörern das Gebet so schmackhaft gemacht hat.

 

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