Als liebendes Wesen geschaffen

Hedwig Scheske

Der Mensch kann weder selbst Gott sein, noch kann er ohne Gott existieren. Das machte Hedwig Scheske beim Begegnungsabend für Christen in Achern deutlich, zu dem die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche (CE) Mittelbaden im Februar eingeladen hatte. Rund 100 Zuhörer verfolgten ihren Vortrag über Die Liebesgeschichte Gottes mit uns Menschen im Gemeindehaus St. Josef.

Der Mensch sei auf Gott hin geschaffen als liebendes Wesen, das nicht nur geliebt werden möchte, sondern selbst liebt, erklärte Hedwig Scheske. Gottes Liebe sei anders als die Liebe zwischen Menschen. Weil die Menschen von der menschlichen Liebe geprägt seien, die oft im Leistungsdenken verhaftet sei, könnten sie Gottes Liebe nur schwer annehmen. Gottes Liebe umfasse alle: Es gibt keinen Menschen auf der Erde, dem Gott am Kreuz nicht vergeben hat. Der Mensch hungere nach dieser göttlichen Liebe. Dieses Bedürfnis könne kein Mensch stillen. 

Sein zu wollen wie Gott und den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, sei Sünde, so die Referentin. Seine Vergebung anzunehmen und seine Liebe zu erwidern, sei Aufgabe des Menschen. Wenn diese Botschaft das Herz erreicht habe, könne man auch seinen Feinden vergeben. Sie selbst sei ein Kriegskind und habe schreckliche Dinge gesehen. Diese Bilder konnte ich lange nicht loswerden. Das sei ihr erst gelungen, als sie mit Jesus gebetet habe: Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Weil er bereits vergeben hatte, sei sie wunderbar befreit worden von den schlimmen Erinnerungen.

Der Begegnungsabend wurde von der Lobpreisband Alabaster aus Ottersweier musikalisch gestaltet.

 

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