Freundschaft mit Gott

14hl 9a CEDStärkung für Geist und Seele, gute Gemeinschaft und vielfältige Begegnungen erlebten über 100 Erwachsene und Kinder bei unserem Seminar zum Jahresanfang in Vierzehnheiligen.


„Alles, was gut und vollkommen ist, kommt von dir, Vater des Lichts...“: Der gemeinsame Gottesdienst mit den Kindern ist der abschließende Höhepunkt der erfüllten Tage im Diözesanhaus. Die Jungen und Mädchen haben einen Halbkreis gebildet und tragen das Lied vor, mit Tambourin, einer kleinen Trommel und vor allem mit Bewegungen. Dann geben sie kleine Lichter an die Erwachsenen weiter. Wer eins bekommen hat, darf mit nach vorne. „Vater des Lichts, du freust dich an deinen Kindern...“ singen kleine und große Kinder Gottes noch einmal gemeinsam.
Nach der Devise „Im Auftrag des Herrn“ haben wir Erwachsenen uns mit unserer Berufung beschäftigt. Dabei ging es weniger um große, individuelle Lebensaufgaben, sondern vielmehr um den Grundauftrag, den Gott schon Adam und Eva gegeben hatte: In inniger Freundschaft mit ihm zu leben und die ihnen anvertraute Erde zu nutzen und zu verwalten. Über diesen Auftrag in der sichtbaren Welt hinaus gab Jesus seinen Jüngern auch Autorität (Vollmacht), in Bereiche der unsichtbaren Welt hinein zu wirken. Entsprechend geht es für uns heute darum, nach dem Willen Gottes zu fragen und diesen Willen in der verliehenen Vollmacht im Alltag umzusetzen. Die Referenten Jacky und Angela Krättli gingen in den Lehreinheiten auf die biblischen Grundlagen ein und gaben konkrete Hilfen.
Drei wesentliche Elemente stellte das schweizerisch-deutsche Ehepaar, das unter dem Namen „Highway-Ministries“ einen gemeinsamen Dienst unterhält, heraus: das Wort, in dem Gott sich mitteilt und schöpferisch wirkt, das Gebet, das allem vorausgehen soll und der Heilige Geist, der für unser Hören auf Gott und unser Tun gleichermaßen wichtig ist. Es gelte, stetig mit Gott in Verbindung zu sein, und sich nicht etwa von Gefühlen oder Umständen leiten zu lassen, an Gottes Verheißungen festzuhalten, auch wenn noch nichts davon sichtbar sei.
Neben den Lehreinheiten wurden verschiedene Workshops angeboten. Besonders hervorzuheben ist der Nachmittag mit Erika Wick über die Folgen von Abtreibung und Gottes Wege der Vergebung und Heilung für betroffene Frauen, Männer und Kinder. Wertvolle Impulse bekamen wir zudem in den Eucharistiefeiern mit den Priestern Msgr. Georg Holzschuh (Forchheim), Udo Zettelmaier (Ebensfeld) und P. Szczepan Matula CR (Bayreuth). Nicht zu vergessen die Begegnungen mit Gott im Lobpreis, in Zeiten der Stille und in der Beichte.
Der Wunsch König Salomos nach einem „weisen und verständigen Herz“ stand beim Kinderseminar im Mittelpunkt. Die Kinder lernten das Herz als lebenswichtiges Organ sowie Sitz unserer Gedanken und Gefühle kennen. Sie beschäftigten sich kreativ und spielerisch mit den Einflüssen auf das menschliche Herz. „Gott ist der, der unser Herz heilen kann“ ‒ diese Erkenntnis setzten die Kinder praktisch um: Mit viel Einsatz bauten sie ein „Zelt der Begegnung“ und legten dort Briefe an Jesus ab, in denen sie ihm ihre Sorgen und Nöte anvertrauten. Die Briefe wurden später beim gemeinsamen Lagerfeuer verbrannt – als Zeichen, dass die Kinder alles an Gott abgegeben hatten.
Besondere Zuwendung spüren die Jungen und Mädchen auch am Ende des Abschlussgottesdienstes: durch den persönlichen Segen, den P. Szczepan jedem Kind einzeln spendet. Und wir Erwachsenen? Wir freuen uns mit ihnen!

 

 

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