„Die Kirche existiert, um das Evangelium zu verkünden“

Vernetzungstreffen NGGZum ersten Mal haben sich im Jugendhaus Düsseldorf Jugendliche und Verantwortliche aus der Jugendpastoral von 17 verschiedenen Katholischen Neuen Geistlichen Gemeinschaften und Initiativen zu einem Vernetzungstreffen getroffen. Sie diskutierten wie junge Menschen evangelisiert werden können und welche Rolle dabei gerade Jugendliche aus Geistlichen Gemeinschaften spielen.

Eingeladen hatte die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und die Bischöflichen Arbeitsgruppe „Kirchliche Bewegungen und neue geistliche Gemeinschaften".

Das Treffen begann mit einem einführenden Vortrag von Weihbischof Dr. Christoph Hegge aus Münster, Mitglied der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Er würdigte die jeweils eigenen Beiträge der Neuen Geistlichen Gemeinschaften zur Evangelisierung junger Menschen. „Im Bemühen, ihren Glauben zu vertiefen, entwickeln die Neuen Geistlichen Gemeinschaften in einem bestimmten Aspekt des Glaubens bzw. in einem bestimmten Wort des Evangeliums ihre besondere Berufung als Antwort auf die Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft", so Hegge. Er rief die Teilnehmenden dazu auf, sich selbstlos in den Dienst des Evangeliums zu stellen und gemeinsame Projekte wie Stadtmissionen oder diakonische Initiativen ins Leben zu rufen. Dabei müsse eine neue Sprache entwickelt werden, „um wirklich alle Menschen, besonders die Jugendlichen in ihren verschiedenen geistigen und sozialen Lebenswelten und Kulturen erreichen zu können."

Diesen Aspekt griff auch Prof. Dr. Hans Hobelsberger von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in seinem Vortrag auf. Die Sprache der Zeit müsse auch die Sprache sein, in der Antworten formuliert werden. Zudem betonte er die Wichtigkeit des personalen Angebots bei der Evangelisierung junger Menschen. „Das Evangelium kommt uns auf zwei Beinen entgegen", erläuterte er. Das was junge Menschen der Kirche entgegenbrächten, helfe uns selbst das Evangelium besser zu verstehen. Neben den Aspekt der wörtlichen Evangelisierung stellte er jenen der „sozialen Evangelisierung", also die Evangelisierung im konkreten Tun. „Die Kirche existiert, um das Evangelium zu verkünden", resümierte Hobelsberger.

Neben den Vorträgen und der anschließenden Diskussion stellten die Vertreterinnen und Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften „Best Practice-Beispiele" aus ihrer Jugendarbeit vor, so z.B. die „Theologie vom Fass" der Bewegung Regnum Christi, das Jugendfestival JUMP der Charismatischen Erneuerung, die „Misiones" der Bewegung Christlichen Lebens und der Schönstattbewegung, die „Rauszeit" der Fokolarbewegung, die Firmgruppenwochenenden von Totus Tuus, das „Prayerfestival" von Jugend2000, die „Emmanuel School of Mission" der Gemeinschaft Emmanuel oder auch den „DOCAT", die Soziallehre der Kirche, das neue Buchprojekt von YouCat.

Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) ist als Fachstelle für Jugendfragen in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.


Weitere Infos und Kontakt:
Paul Metzlaff, afj-Referent Glaubensbildung
Telefon: (0211) 48 47 66 -16
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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