Berufen zur prophetischen Fürbitte - Fürbittekonferenz der CE

cyril johnEine Fürbitteschulung der Internationalen CE fand Anfang Oktober in Fulda-Künzell mit rund 180 Teilnehmenden statt, darunter rund 40 aus dem europäischen Ausland. Referenten der Schulung waren Cyril John aus Indien, Direktor der ICCRS-Fürbitte-Schulungsarbeit und Vorsitzender des ICCRS-Vorstands für Asien und Ozeanien, Michelle Moran aus England, bis vor zwei Jahren Präsidentin des ICCRS, und Christof Hemberger, stellvertretender Präsident des ICCRS und Mitglied im Vorstand der CE Deutschland.

ICCRS steht für „International Catholic Charismatic Renewal Services“, dem Internationalen Rat der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche.

Eingeladen zur Fürbitteschulung waren Menschen, die bereits in Fürbitte engagiert sind, und jene, die diesen Dienst kennenlernen wollten. Tiefer in das Thema Fürbitte einzutauchen und geistliche Erfahrungen zu machen, um aus der Kraft des Heiligen Geistes zu handeln und zu beten, war das Ziel dieses sehr tiefgehenden Seminars.

Die Themen waren: Berufung zur Fürbitte und Dringlichkeit der Fürbitte, Der bußfertige Fürbitter und In die Bresche treten - für Andere beten (alle: Cyril John), Wirksame Fürbitte und Charismen als Werkzeuge für effektive Fürbitte (Michelle Moran), Prophetische Fürbitte und Im Glauben Königreiche besiegen (Cyril John), Geistlicher Kampf und Fürbitte (Christof Hemberger), Fürbitte und Leiden (Cyril John) und Die vier Säulen im Leben des Fürbitters (Christof Hemberger). Die Themen wurden durch Texte aus dem Alten und Neuen Testament und Erfahrungsberichten der Referenten verdeutlicht.

In diesen Tagen erlebten wir ausgedehnte Lobpreiszeiten mit der Immanuel Lobpreiswerkstatt unter der Leitung von Matthias Schyra und Franz Zeugner. Kein Tag verging ohne Heilige Messe; am Mittwoch feierte Weihbischof Karlheinz Dietz mit uns die Eucharistie. Er machte beim Abschied deutlich, dass dies kein Pflichttermin für ihn war: „Ich komme immer gerne zu euch. Es ist gut, dass es euch gibt, macht weiter!“
Im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK §2634) lesen wir, dass Fürbitte ein Gebet ist, „das uns dem Beten Jesu gleichförmig macht“. Wir treten in eine geistliche Partnerschaft mit Jesus ein. Er beruft uns als seine Partner in den Dienst der Fürbitte.

Dabei treten wir für andere Menschen (Städte, Länder, …) ein, wir springen für sie „in die Bresche“ (vgl. Ez. 22,30). Er kann durch uns viel mehr tun, als wir uns vorstellen können, meinte die Referentin Michelle Moran: „In der Fürbitte wirkt Gott durch uns“ In der prophetischen Fürbitte fragt der Beter nach dem Willen Gottes: „Für was genau soll ich beten? Wie soll ich in diesem Anliegen beten?“ Im Gebet suchen wir die Nähe Gottes und im Hören erfahren wir, was Gott bewegt und wie wir in einer bestimmten Angelegenheit konkret fürbittend eintreten sollen.

Dazu gab es Workshops, bei denen die Seminarteilnehmer in Gruppen eingeteilt beteten. An einem Tag wurden sie an verschiedene Orte in Fulda geschickt, um dort Fürbitte zu halten. Überraschend war, dass die Gruppen im Gebet oftmals nicht an das Offensichtliche geführt wurden, sondern für konkrete Anliegen beteten, auf die man im ersten Eindruck vielleicht gar nicht gekommen wäre.

In der prophetischen Fürbitte spielen die Charismen (1 Kor 12, 8-10) eine wichtige Rolle. Durch die Gabe der Weisheit, der Unterscheidung, der Erkenntnis und des Glaubens erfahren wir, was „Gott auf dem Herzen hat“. Wir können im Einklang mit ihm beten, nicht in einer Haltung von Frust oder Besorgnis über die Situation für die wir beten. Auch nicht um eigene Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen. Papst Franziskus verweist immer wieder darauf, dass Christsein bedeutet, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören.

Wenn wir in der prophetischen Fürbitte stehen, müssen wir uns im Klaren sein, dass unser Dienst in einem geistlichen Kampffeld stattfindet. Im Epheserbrief Kap. 6,12 schreibt Paulus: „Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut …“ Allerdings sind wir im Kampf mit einem Gegner, der bereits durch Jesu Tod am Kreuz besiegt wurde. Die Waffenrüstung Gottes (Eph. 6, 10-17) schützt uns gegen die Angriffe des Bösen schützen und hilft, diesem Einhalt gebieten.

Die Fürbitteschulung war sehr vom Wirken des Heiligen Geistes geprägt und wir sind sicherlich als veränderte Menschen nach Hause gegangen! Eine Verheißung Jesu zum Schluss: „Wenn ihr in mir bleibt, und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt, und ihr werdet es erhalten.“ (Joh 15,7)

 

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