Berichte und Zeugnisse

Lüdenscheid, 14. März 2020

„Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alle versteht, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.“ (Philipper 4, 6-7)

Am Samstagabend, den 14.03.2020 hat die Gruppe Misericordia aus Lüdenscheid ihren Dank vor Gott gebracht, indem sie einen Lobpreis vor ausgesetztem Allerheiligsten organisierte. Die Veranstaltung fand nach einigen Hindernissen am letzten „coronafreien“ Wochenende statt. Vielleicht behalten wir deswegen den Abend als uvergesslich in unseren Herzen.

Mit Gesang und Worten aus den Psalmen wurde Gott nicht nur gelobt sondern Ihm wurden unsere Sorgen und Nöte der Zeit übergeben. Es wurde der Bahrmherzigkeitrosenkranz gesungen, der an den Namen der Misericordia-Gruppe anknüpft. Da der Lobpreis sich unerwartet verlängert hat, gehörte auch der Rosenkranz zu dem schönen Ausklang des Abends.

Die Anwesenden waren mit viel Dankbarkeit erfüllt, für diese Zeit mit Gott und für diese Idee, einen Lobpreis zu veranstalten. Diese Freude hat man auch in Augen der Menschen gesehen, die nicht in charismatischer Erneureung aktiv sind. 

„Ich fühlte große Dankbarkeit und wollte Gott loben und preisen, ich war tief ergriffen, dass der große Gott sich so niedrig mit Demut geneigt hat, um sich in der kleinen Hostie uns hinzugeben und im Tabernakel zu wohnen. Diese heilige Weißheit ist für den menschlischen Verstand unbegreifbar. Ich spürte Freude, die mich bis zu Tränen brachte.“ (Zeugnis)

Eine Person spürte Gottes Worte, dass „Er uns in dieser und in aller Zeit nicht verlässt. Wir sollen uns nicht fürchten, weil Er bei uns in der Eucharistie bleibt und für uns immer sorgen wird. Gott hat uns Seinen Sohn hingegeben, um uns vor der Gafahr dieser Welt zu beschützen.“ (Zeugnis)

Rückblickend auf den Abend spüren wir immer noch Gottes Frieden, Seine Liebe und unsere Gemeinschaft mit Ihm.Wir sind Ihm sehr dankbar für das große Zeichen Seiner Gegenwart gerade vor der Quarantäne-Zeit, die sich vor uns unendlich zieht.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen!“ (Psalm 103)

 

 

Mülheim, 15. September 2018

Am Samstag, den 15. September 2018, fand zum vierten Mal ein Diözesantag im Bistum Essen statt. Insgesamt versammelten sich circa 25 Personen aus unseren Gebetskreisen und Gruppierungen in der Kirche St. Albertus Magnus in Mülheim. An dieser Stelle vielen Dank an die Kroatische Gemeinde, die uns dort zum wiederholten Male sehr herzlich aufgenommen und unterstützt hat! Reinhold und Andrea von den „Christen im Aufbruch“ führten zu Beginn durch den Lobpreis. Danach gab Pater Moses vom Zisterzienserstift in Bochum einen Impuls.

Licht sein für andere

In seinem Impuls ging Pater Moses darauf ein, das es im christlichen Leben nicht immer einfach ist, sein Licht leuchten zu lassen. Jeden Tag müssen wir uns neu von Glaube, Hoffnung und Liebe entflammen lassen, das Gute sehen und Gott danken.

Licht sein für diejenigen, die uns nicht lieben, und niemals aufhören auf den Erfolg des Guten der Liebe, der Wahrheit zu vertrauen. Johannes Paul II wies darauf hin, dass sich die Botschaft von der Erlösung, der Vergebung und vom Heil Gottes durch alle Zeiten hindurch ihren Weg bahnt. Wir können dafür bereit sein uns als Werkzeug gebrauchen zu lassen.

Das Miteinander in den Gruppen und Gemeinschaften ist nicht immer dazu angetan, ein Leben im Licht zu führen.Hoffnungslosigkeit, Mutlosigkeit, Verzagtheit können weiter zur Verschattung beitragen. Immer wieder gegen Ablehnung und Verletzungen seine Lampe instandsetzen, heißt die Devise. Den Lichtstrahl auf die richten, die wir nicht kennen, die uns nicht willkommen heißen. Zeit haben für die Menschen. Das Licht Christi neu in uns aufnehmen und durch uns hindurch scheinen zu lassen.

Nach dem Impuls war eine Zeit des Austauschs und der Begegnung in der Unterkirche. Jede Gruppierung berichtete über aktuelle Vorgänge und Tätigkeiten. Wir hörten von vier Gebetsgruppen (Mülheim,2x Essen, Gladbeck), der Gemeinschaft Christen im Aufbruch, der Emmausgruppe und den Zisterziensern aus Bochum.

Im Anschluss feierten wir die Hl. Messe, die mit einer persönlichen Einzelsegnung endete.

Zeugnis einer Teilnehmerin:
Also ich hatte Rückenprobleme d.h. ich konnte kaum noch sitzen. Nach dem Einzelsegen war mir warm und ich konnte mich entspannt zurücklehnen, es ging mir gut. Ich musste nicht sofort nach Hause fahren, wie ich es vorhatte.

(Klaus Liebig)

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